Die Tücken der Pendelachse
Von der Starrachse kommend, galt die Pendelachse in den Fünfziger- und Sechzigerjahren als grosser Fortschritt. Tatsächlich ermöglichte sie ja unabhängig gefederte und geführte Räder an der Hinterachse.
Was im Normalbetrieb auch gut funktionierte, konnte bei Extremsituationen allerdings zu heiklen Effekten führen, denn beim starken Ausfedern änderte sich der Sturz von neutral oder negativ zu positiv. Die Haftung des Hinterrads reduzierte sich jäh und konnte ein schwer beherrschbares Übersteuern auslösen.
Viele Käfer-Fahrer können davon erzählen, aber es traf natürlich auch die Lenker anderer Fabrikate (dasbild zeigt einen Mercedes Benz 230 SL im Jahr 1963).
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