Wie mit dem AC-Buick Aceca ein Trend vorausgeahnt wurde
In den Siebziger- bis Neunzigerjahren war der Rover V8-Motor eines der beliebtesten Aggregate für britische Kleinserien-Sportwagen-Hersteller wie Morgan oder TVR. Doch schon viel früher, nämlich 1962, setzte Rip Carter in Kalifornien denselben Motor in eine britische Sportwagen-Karosserie von AC. Nur dass der Motor damals noch unter der Marke Buick lief. Erst später nämlich verkaufte Buick den Motor an Rover und konnte wohl nicht ahnen, dass diesem V8 noch ein sehr langes Leben beschieden war.
Im AC Aceca machte der Buick-V8 jedenfalls eine denkbar gute Falle, obschon er durch die montierte Zweigang-Automatik sicher etwas eingebremst wurde. Trotzdem spurtete der leichtgewichtige englische Sportwagen in 7,7 Sekunden von 0 bis 96 km/h (60 Meilen pro Stunde) und erreichte stolze 115 Meilen pro Stunde (185 km/h). Das Gewicht war durch den Einbau sogar noch gesunken, wog der Buick-Leichtmetallmotor doch weniger als der standardmässige Sechszylinder. Der Einbau soll gemäss der Beschreibung in Road&Track 3/1962 relativ einfach gewesen sein, nur der Kühlventilator passte nicht mehr in den Motorraum.
Versehen mit dem Titel “An unlikely, but impressive combination” resümierte der Bericht: “So wie er dasteht, verkörpert der AC-Buick alles, was man will: Geschwindigkeit, Handling, Bremsen und Zuverlässigkeit - und sogar Komfort.”


























