Sauberes Auto – glücklicher Fahrer
Wenn die Bauern mit den schweren, doppelbereiften Lamborghini-Traktoren ernten, ist ganz schnell mal die Strasse komplett voller Dreck. Da kommen wir mit dem sauberen Toyota und Lexus vom Foto-Shooting (für das Jahresmagazin 2026 ) und müssen kreuz und quer um den Dreck kurven, um die beiden Autos einigermassen sauber nach Hause zu bringen.
Dann war da der Brunnen, mit genug Platz drum herum, wo eine schnelle Wäsche tatsächlich möglich gewesen wäre, doch das Schild verhinderte ganz schnell jeglichen Gedankengang.
So erinnerte ich mich an vergangene Zeiten, in denen ich die Autos meines Vaters noch direkt neben dem Haus gewaschen habe. Ein Wasseranschluss in unserer Doppelgarage mit langem Schlauch machte dies möglich. Das geschäumte Schmutzwasser verabschiedete sich durch den Kanaldeckel ins Abwasser. Kein Mensch hat sich daran gestört, bis es dann doch plötzlich verboten wurde.
Vermutlich hat mir sogar die eine Wäsche unseres Mercedes-Benz 190 SL mein linkes Bein gerettet…. Jahrelange Schmerzen im Bein konnten damals medizinisch nicht geortet werden. Bei der Wagenwäsche im Sommer 1978 stiess ich dann gegen die Stosstange, und mir wurde augenblicklich schwarz vor Augen. Ein Passant sah mich patschnass mit dem Wasser spritzenden Schlauch in der Hand neben dem Auto liegen und alarmierte meine Eltern. Schnell war ich wieder beim Arzt, dann noch schneller im Spital, wo dann endlich am Schienbeinknochen der mittlerweile auf rund vier Zentimeter gewachsene Tumor gefunden wurde. Er frass sich langsam aber sicher durch den Knochen. Die kurzfristige Operation im Spital Stans hatte der damalige Chefarzt Dr. Grass perfekt im Griff; der Tumor war nicht bösartig, und so gibt es mich noch heute und sogar ohne die befürchtete Prothese.

































