Zum Tod von Klaus Kienle
Am vergangenen Dienstag, 1. April 2025 wurde bekannt, dass Klaus Kienle verstorben ist. Der 77-jährige sei tot in seinem Haus aufgefunden worden, wurde gemeldet. Sofort kam dabei natürlich der Gedanke eines Suizids auf, doch laut der „Stuttgarter-Zeitung“ soll Kienle eines natürlichen Todes gestorben sein.
Klaus Kienles Betrieb geriet Anfang 2023 in den Fokus der Justiz . Am 31. Mai 2023 wurde seine Werkstatt vom Landeskriminalamt Baden Württemberg und der Staatsanwaltschaft Stuttgart auf den Verdacht "des gewerbsmässigen Betrugs mit dem Verkauf von gefälschten Oldtimern", es ging primär um Exemplare des Mercedes-Benz 300 SL (W 198), untersucht. Die Beamten beschlagnahmten laut Auto Bild zwei Mercedes 300 SL, einen Motor, einen Gitterrohrrahmen und diverse digitale Speichermedien, sowie schriftliche Unterlagen. Die Betrugsvorwürfe führten zur Insolvenz der Firma. Mercedes-Benz übernahm in der Folge Teile des Inventars.
Der SWR strahlte dazu im Oktober 2024 eine eigene sehenswerte Doku von Thorsten Link unter dem Titel „Skandal um Oldtimer - der tiefe Fall des Klaus Kienle“ aus.
Gegen Tote wird normalerweise nicht ermittelt, da sie auch nicht mehr angeklagt werden können, trotzdem kann es noch zu einem Prozess kommen, denn in diesem Fall gibt es noch den Verdacht gegen weitere Personen. So erklärt die Staatsanwaltschaft gemäss "auto motor und sport": „... das genannte Ermittlungsverfahren wird wegen des Verdachts des gewerbsmässigen Betrugs geführt und richtet sich gegen mehrere Personen.“
Damit dürften die Ermittlungen gegen seine Firma und weitere Verantwortliche weitergehen.


























