Es geht auch anders - GFGs Antwort auf den neuen Jaguar?
Dass neue Autos durchaus auch heutzutage noch gut aussehen können, hat gerade GFG Style mit dem Peralta S bewiesen. Natürlich ist alles Geschmacksache, aber ich jedenfalls würde mich nicht schämen, mit diesem Zweisitzer vorzufahren. Da müsste ich mich an den geplanten Jaguar schon länger gewöhnen …
Hinter GFG Style steht Fabrizio Giugiaro, der Sohn von Giorgetto Giugiaro. der 1971 mit dem Maserati Boomerang für Furore sorgte.
Und tatsächlich erinnert der Peralta S durchaus ein wenig an den Siebzigerjahre-Keil, zumal gemunkelt wird, dass Vater Giugiaro seinem Sohn durchaus helfen zu Seite steht.
Die Parallelen sind aber noch grösser, wenn man dem Peralta S (metaphorisch gemeint) unter das Blech schaut, denn Chassis und Technik stammen ebenfalls von einem Maserati,genauer vom MC20. Die Fahrleistungen sind damit mindestens gleich gut gemäss GFG, zur Hand ging Giugiaro beim Bau die Manifattura Automobili Torino.
Während das Cockpit für moderne Begriffe konventionell ausschaut, der Boomerang war damals seiner Zeit deutlich weiter voraus, wurden die Bezüge der interessant geformten Sitze mit einem Metallic-Chrom-Effekt aufgepeppt.
Es muss nun aber niemand auf seine Bank rennen, um sich ebenfalls einen Peralta S zu bestellen, denn der Wagen ist ein Einzelstück, gebaut für dem mexikanischen Autosammler Carlos Peralta und dessen Söhne Juan Carlos und Nicolas. Womit auch die Wahrscheinlichkeit, dass man diesen Wagen je auf der Strasse sehen wir in unseren Breitengraden gering sein dürfte. Aber vielleicht schafft es der Alu-Zweisitzer ja an den Concorso d’Eleganza Villa d’Este.


























