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Zwischengas auf der (virtuellen) Rennstrecke

Paul Krüger
13.05.2022

Das Zwischengas-Team im Züriring-Motodrom

Sich einmal wie Ayrton Senna fühlen. Wer möchte das nicht? Vom Zwischengas-Team jedenfalls wollten alle antreten, um es dem Brasilianer gleich zu tun. Und so nutzten wir unseren bevorstehenden 600. Newsletter für eine kleine "Jubiläumsfeier" im Züriring-Motodrom vor den Toren von Zürich. Natürlich hatte dort kein ebenso reicher wie gutgläubiger Sammler acht McLaren MP4/4 mit über 600 PS für uns zum Spielen bereit gestellt – schon aus dem Grund nicht, dass von Sennas 1988er Dienstwagen nur sechs Stück gebaut wurden.

Nein, wir mussten uns mit einer digitalen Ausgabe des McLaren begnügen. Aber auch die war aus Fahrerperspektive schon anspruchsvoll genug. Denn im Züriring-Motodrom steht nicht einfach eine Playstation mit acht Controllern, sondern acht Rennwagen-Cockpits mit Lenkrad, Schaltwippen, Pedalerie und einem Schalensitz, der auf einem speziellen Gestell die Kräfte im Cockpit simuliert. So konnten wir auch ohne drohende Unfallschäden in Millionenhöhe unsere Runden mit dem Turbomonster digital drehen. Buchstäblich, denn das spontane Einsetzen des Laders sorgte zu Beginn für die eine oder andere Pirouette am Kurvenausgang. Kopfhörer sorgten dabei für die richtige Akustik.

Das Zwischengas-Team im Züriring-Motodrom

Und weil das Ansprechverhalten des Motors alleine noch nicht Herausforderung genug war, suchten wir uns als Teststrecke die Ardennen-Achterbahn von Spa-Francorchamps aus. Und natürlich weckte der Simulator schon bald den Rennfahrer in uns allen. Was als lustiger Spass begann, endete als Rad-an-Rad-Kampf über mehrere Runden mit einigen Führungswechseln. Sennas beste Rundenzeit beim grossen Preis von Belgien 1988 knackte übrigens keiner der Beteiligten, was aber auch niemanden verwunderte. Gefühlt haben wir uns trotzdem alle wie Weltmeister.

Als wir nach weiteren Fahrten im Porsche 917 und im Lotus 72 dann wieder den Heimweg in unseren echten, weit weniger rennsportlichen Autos antraten, musste sich der Gasfuss die ersten Meter erst wieder an die Zivilisation gewöhnen. Gedreht hat sich dabei zum Glück niemand.

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