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Wenn die Replica bereits ein Oldtimer ist

Bruno von Rotz
22.09.2021

Jaguar C-Type / Proteus 1966 (© Peter Seabrook - Courtesy RM/Sotheby's)

Replicas gibt es schon deutlich länger, als vermutlich mancher Oldtimer-Enthusiast denkt. Bugatti-Replicas wurden schon vor 50 und mehr Jahren gebaut, ab 1982 entstanden zum Beispiel bei der Firma Copycats Jaguar C-Type und D-Type Nachbauten. Die Firma Copycats wurde dann 1987 zu Proteus Reproductions und später zu Proteus Cars, welche heute als Proteus Sports & Racings Cars firmieren.

Der oben abgebildete C-Type ist einer der ersten Wagen aus der Küche Copycats/Proteus und entstand in den frühen Achtzigerjahren. Als Basis wurde ein Jaguar 3,4 Litre von 1966 verwendet und unter der Kunststoff-) Motorhaube tobt ein 3,8-Liter-Reihensechszylinder.

Im April 2021 wurde der Wagen vom RM/Sotheby’s für £ 52’800 versteigert, ein eher tiefer Preis, denn gute C-Type-Replicas können schon auch für deutlich über EUR 100’000 verkauft werden.

Für die Werks-Recreations von Jaguar selber (D-Type, XKSS, etc.), die nur in geringer Stückzahl im neuen Jahrtausend entstanden sind, werden Millionen bezahlt. Die Originale liegen noch höher.

Fahrspass bereiten aber auch die Replicas und wenn sie dann auch noch über 30 Jahre alt sind, dann gibt es keinen Grund, warum man damit nicht zum Oldtimertreffen fahren sollte …

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