Minima - der Vorläufer des Smarts
Es fiel ihnen wie Schuppen von den Augen im Jahr 1968, als Victor Bouffort und Henri Viard den Verkehr in Paris beobachteten. Die meisten Autos hatte nur einen oder zwei Passagiere.
Da musste es doch eine geeignetere Transportlösung geben als die üblichen vier- und fünfsitzigen grossen Limousinen.
Und so entwickelten sie den Minima. Die Federführung hatte natürlich Bouffort, der Tüftler und Entwickler. Er konstruktierte ein Rohrrahmenchassis, auf das eine Kunststoffkarosserie mit Schiebetüren gesetzt wurde. Als Motor diente ein Aggregat mit 30 PS, stark genug, um den kleinen Wagen auf 120 km/h zu beschleunigen. Das war ihnen wichtig, denn der Minima sollte auch auf den Autobahnen rund um die Grossstadt fahren können, gleichzeitig aber quer in herkömmlichen Parkplätzen Platz finden.
Präsentiert wurde der Minima im Jahr 1973 am Pariser Autosalon und auf dem 56 Stock des Montparnasse Hochhauses.
Die Idee war überzeugend umgesetzt und sogar an “Car Sharing” dachten die beiden kreativen Geister damals. Doch vermutlich waren sie zu früh mit ihrem Vorschlag, jedenfalls wurde nichts aus der geplanten Serienfertigung.
Nun kann man den überlebenden Prototyp wenigstens an der Rétromobile in Paris sehen, vom 8. bis 12. Februar 2017. Die ideellen Nachfolger, namentlich den Smart, aber sehen wir täglich auf unseren Strassen.


























