Zufälle gibt es immer wieder - Paarungen heute und damals
Genau so wie der Formel V 1965 in Lignières zum aller ersten Mal Schweizer Grund und Boden betrat, stand das Paket dann viele Jahre später und frisch restauriert auf der Stuttgarter Messe 2013.
Auf dem historischen Bild sieht man deutlich das angespannte Gesicht Rico Steinemanns, Chefredaktor und Gründer des Motorsport-Magazins “powerslide", im "Formcar", frei nach dem Motto: Wenn das nur gut geht!
Über den Urtyp des Formel V, den "Formcar" aus der USA schrieb Steinemann 1965 folgendes: "Er wirkt etwas unförmig, liegt nicht gerade optimal, ist aber zweifellos der robusteste und anspruchsloseste aller Formel V. Wenig Sitzkomfort, jedoch Platz auch für lange oder beleibte Leute."
Er beschrieb damals auch das leidige Problem des Transportes von Rennwagen: "Von selber kommt der Formel V auch nicht an die Rennstrecke. Diese Sorge aber hat heute auch bald jeder Tourenwagen- und GT-Fahrer, die Lösung ist jeweils ein leichter Transportanhänger. Vorschlag für kleine Budgets: Verwenden sie als Alltagsauto einen gebrauchten Mittelklassewagen mit Anhängerkupplung. Dazu einen leichten Rennanhänger (einachsig), der nur für die 400 Formel-V-Kilogramm gut sein muss."
Natürlich war auch der Bulli eine mögliche Lösung, wie man auf den Bildern sehen kann.


























