Was die Autofahrer früher noch wussten - der direkte Gang
Wer alte Fahrberichte liest, stösst bald einmal auf den Ausdruck “fahren im direkten Gang”. Jungen Autofahrern sagt dies kaum mehr etwas, aber in der Vergangenheit war damit meist der oberste Gang gemeint, der die Motorumdrehungszahl ohne Über- oder Untersetzung an die Kardanwelle weitergab, also 1:1.
Bei der klassischen Anordnung - Motor und Getriebe vorne, Antrieb hinten - konnte meist im direkten Gang der beste Wirkungsgrad erreicht werden, da dann die Vorgelegewelle nicht bedient wurde.
Als man sich mehr Gedanken zum Benzinsparen machte, wurde oftmals der vierte Gang direkt ausgelegt, während der fünfte als länger übersetzter Schongang fungierte.
Der abgebildete Panhard CD ist übrigens ein schlechtes Beispiel, weil bei ihm der dritte Gang direkt ausgelegt war, während der vierte länger übersetzt wurde.


























