Konfektion mit Pfiff – Fiat Uno im Spiegel der Technik
Zusammenfassung
1983 präsentierte Fiat den Uno, einen hübschen und nicht allzu komplizierten Kompaktwagen. Im Jahr 1984 wurde der als Drei- und Fünftürer angebotene Flitzer zum “Auto des Jahres” gewählt. Wie richtig die Fiat-Ingenieure lagen, zeigt die Tatsache, dass der Uno fast neun Millionen mal gebaut wurde. Dieser historische Technikbericht analysiert die Konstruktion des Fiat Uno, ergänzt um viele Abbildungen.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Aerodynamische Bestnoten
- Design von Giugiaro
- Praxisorientierter Innenraum
- Tankanzeige gewohnt ungenau
- Funktentstörte Zündkabel besser
- Federbeindrehpunkt oben nadelgelagert
- Guter Bremser
- Karosserie schnell gefertigt
- Rostvorsorge auf der Höhe der Zeit
- Schwerer als der Micra
- Positives Resümee: viel Auto fürs Geld
- Konkurrenzvergleich
Geschätzte Lesedauer: 11min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Nach dem Panda schickt Fiat die zweite Neukonstruktion der 80er Jahre in den harten Konkurrenzkampf der großen Kleinen. Hält die Technik, was der Name verspricht? Uno heißt eins. Was von den Verkaufszahlen her für den italienischen Markt durchaus bald Wirklichkeit werden könnte, wird in bundesdeutschen Landen kaum zu schaffen sein: Hier bringt die untere Mittelklasse à la Golf die größeren Stückzahlen. Und eine halbe Stufe tiefer, in der Kategorie der geräumigen Kleinen, war die Qual der Wahl noch nie so groß. Zu den etablierten Deutschen, Fiesta und Polo, kam der Corsa. Im Ausland begann der Reigen der Neuvorstellungen mit Mini Metro, Talbot Samba, Peugeot 205 und Nissan Micra, gegen die sich Longseller wie Renault 5 oder Citroen Visa behaupten müssen. Und selbst Fiat macht dem Uno mit Panda und 127 Konkurrenz.
Diesen Artikel kostenlos weiterlesen?
Bilder zu diesem Artikel


































































































































Kommentare