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Die vergessene Coggiola-Alternative zum Volvo P 1800 ES

Bruno von Rotz
08.01.2017

Volvo ESC (Viking Coupé) von 1971 von Coggiola (© Volvo)

1971 präsentierte Volvo den “ Schneewittchensarg ”, einen Volvo P1800 mit Kombiheck. Im gleichen Jahr stand auf dem Pariser Autosalon auch ein deutlich moderner gezeichnetes Coupé auf derselben technischen Basis.

Volvo ESC (Viking Coupé) von 1971 von Coggiola in Paris (© Volvo)

Schöpfer der Alternative, die sich vor allem auf Sicherheit konzentrierte, war der italienische Spezialist Coggiola.

Heckansicht des Volvo ESC (Viking Coupé) von 1971 von Coggiola (© Volvo)

Die Automobil Revue beschrieb diesen wenig bekannten Karosseriebauer 1977 wie folgt:
“Coggiola ist auf die Herstellung von funktionsgerechten Prototypen, zu denen die mechanischen Teile von Kunden geliefert werden, und von Gipsmodellen spezialisiert. Das Unternehmen beschäftigt vierzig Leute, und die Jahresproduktion erreicht zehn Gipsmodelle im Massstab 1:1 und ungefähr ebenso viele betriebsbereite Prototypen. Coggiola ist Berater italienischer, anderer europäischer sowie japanischer Firmen.“

Die Firma Coggiola, gegründet Ende der Sechzigerjahre, war noch bis ins neue Jahrhundert aktiv, arbeitete unter anderem am Lamborghini Portofino und beim Prototypen des Renault Mégane mit. Der Saab Sonett III wird Sergio Coggoila zugeschrieben, er gilt als das einzige Design Coggiolas, das in grösseren Zahlen produziert wurde.

Dem Volvo P 1800 ESC (auch Viking Coupé genannt) war keine grosse Zukunft beschieden, obschon das Design durchaus gefallen konnte und im Vergleich zum eher rustikalen Volvo sicherlich deutlich moderner wirkte.

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