Kleine Macken
Sie kennen sie als Besitzer eines alten Autos natürlich alle, die kleinen Macken, die ihr Klassiker haben mag. Ob es dabei um die Tankuhr, die um einen Viertel falsch anzeigt, geht, den Scheibenwischer, der seinen Dienst einstellt, wenn er zu lange im Dauerbetrieb laufen muss, dem ungehobelten Warmstartverhalten, dem nur mit der richtigen Gasdosierung beizukommen ist, oder dem Zündschloss, das den Motor nur startet, wenn der Schlüssel nicht ganz zum Anschlag gedreht wird. Man hat mit diesen kleinen Mängeln leben gelernt und eigentlich gehören sie zum Charakter des alten Autos, das sich halt nicht von jedem fahren lässt.
Doch dann, wenn der Wagen eines Tages verkauft oder auch nur ausgeliehen wird, wirken sich diese kleinen Macken plötzlich anders aus. Vermutlich hat man diese Schwierigkeiten als Besitzer (oder Verkäufer) längst vergessen, denkt auf jeden Fall nicht mehr daran. Und so bleibt dann vielleicht der neue Fahrer ohne diese wichtigen Informationen irgendwo ohne Benzin oder ohne funktionierenden Scheibenwischer stehen. Natürlich sind es allesamt keine schlimmen Probleme, die Weiterfahrt ist schon bald wieder möglich, aber gerade für die verwöhnte moderne Autofahrerwelt ist so eine kleine Macke dann natürlich wieder einmal mehr die Bestätigung der These, dass alte Autos notorisch unzuverlässig sind. Dabei muss man einfach nur wissen wie …


























