Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen eine angenehmere Nutzung zu ermöglichen: Mehr Informationen.
 
Einloggen und mehr sehen: Login
 
 
Jetzt einloggen oder kostenlos registrieren...
... und viel mehr Fotos und Artikel sehen.
Archivierte Einträge:
 
ZG-JM20

Klassikerperlen der Zukunft - Mercedes Benz SL R129

Bruno von Rotz - 18.07.2013

Persönliches Archiv
Sie können nur dann Inhalte dem persönlichen Archiv hinzufügen, wenn Sie angemeldet sind.

Sie haben Benutzername und Passwort?
Dann melden Sie sich an (Login).

Noch kein Benutzername?
Die Registrierung ist kostenlos und dauert höchstens eine Minute.

Mercedes Benz 500 SL R129

Die ersten Mercedes Benz SL der Baureihe R129 werden bereits in sechs Jahren das Oldtimer-Alter erreichen, heute aber sind die letzten der zwischen 1989 und 2001 produzierten Cabriolets noch beinahe Gebrauchtwagen und auch preislich sicherlich auf attraktivem Niveau angesiedelt.

Bruno Sacco zeichnete die klaren und geraden Linien und dies bereits Mitte der Achtzigerjahre. Man sieht der Karosserie die Spuren der Zeit an, mancher empfindet den SL der Neunzigerjahre als zu glattflächig und zu unerotisch, halt etwas nüchtern. Ähnlich wie der Alfa Romeo 164 (von Pininfarina) spaltet auch der R129 die Betrachter in Gruppen von Befürwortern und Gegnern. Und der doch recht umfangreiche Kunststoff-Anteil rund um das Auto hilft dem SL280-600 und seinen anderen Modellvarianten nicht unbedingt.

Mercedes Benz 600 SL und 320 SL mit Hardtop (© Archiv Daimler Benz)

Technisch spielte der R129 1989, als er als 300 SL und 500 SL vorgestellt wurde, alle Trümpfe aus. Ein im kritischen Moment automatisch ausfahrender Überrollbügel überzeugte Sicherheitsapostel, das sich komplett selbständig öffnende und schliessende Dach ohne manuellen Verriegelungsmechanismus war Wegbereiter für viele andere Hersteller.

Das “L” in der Typenbezeichnung musste beim R129 allerdings eindeutig als Luxus und nicht als Leichtbau verstanden werden, denn selbst die leichtesten Ausführungen wogen 1700 kg oder mehr. Entsprechend war man mit dem Dreiliter-Motor zwar solide motorisiert, richtig flott ging es aber erst mit dem Fünfliter voran, der denn auch den Löwenanteil (ca. 94’000) der rund 205’000 produzierten Fahrzeuge ausmachte.

Wie den Vorgänger gab es den R129 auch mit der aufpreispflichtigen hinteren Sitzbank, allerdings wurden höchsten Kleinkinder im Fond glücklich und auch das eher bei geschlossenem als geöffnetem Dach.

Interieur des Mercedes Benz 500 SL (© Archiv Daimler AG)

Insgesamt spricht höchstens die doch bereits recht umfangreiche Elektronik- und Elektrikausrüstung für einen geordneten Einzug in die Klassikerwelt, aber allfällige Probleme in diese Richtung werden die Spezialisten in Zukunft sicher unter Kontrolle bringen. Inflationär steigende Preise aber wird der hohe Bestand verhindern. Aber auch in diesem Punkte erinnert der R129 an seinen Vorgänger R107.

Bilder zum R129 gibt es natürlich auch im Zwischengas-Archiv.

Neueste Kommentare

 
 
hp******:
14.08.2018 (09:42)
Das waren Autos die nicht mit dem Rotstift konstruiert wurden. Sie wurden von den Ingenieuren gebaut, nicht von den Controllern. Man wollte einfach das qualitativ bestmögliche erreichen. Und dazu ein Design für die Ewigkeit: Bruno Sacco hat einen zeitlosen Klassiker erschaffen der selbst (fast) 30 Jahre nach Produktionsbeginn noch ins Straßenbild passt.
sl******:
29.11.2015 (10:04)
Ich würde den R129 als Gran Tourismo bezeichnen, eine perfekte Symbiose zwischen relaxtem Langstreckencomfort und hoher Durchschnittsgeschwindigkeit.
Eines der Autos, die ich mir als Youngtimer wieder zu kaufen gedenke.
Möchten Sie einen Kommentar abgeben?
  • Sie haben bereits einen Benutzernamen für Zwischengas?
    Dann melden Sie sich an (Login).
  • Sie haben noch kein Profil bei Zwischengas? Die Registrierung ist kostenlos und geht ganz schnell.
  •  

    Weitere Blog-Einträge:

    Oldtimer Galerie Toffen