Auch das gab es - DAF in der Formel 3
Im Jahr 1965 wollte die Firma DAF die Sportlichkeit der automatischen Kraftübertragung Variomatic im Rennsport beweisen und baute eine grössere Ausführung ihrer Keilriemen-Getriebeautomatik in einen älteren Alexis Mk5 Formel 3 Monoposto mit Ford-Holbay-Motor ein. Der holländische Rennfahrer Henk van Zalinge stand hinter dem Projekt und er führte auch die ersten Testfahrten im Frühling 1965 durch.
So richtig erfolgreich war dieser erste Versuch nicht, am veralteten Chassis lag es allerdings nur beschränkt, auch auf der Antriebsseite musste viel verbessert werden.
Für das Jahr 1966 baute man den DAF-Antriebsstrang dann in einen Brabham BT18 ein und erreichte immerhin mehrere Top-6-Positionen und einen dritten Platz in Zolder.
1967 wurde dann durch das Chequered Flag Team ein DAF-Chassis entwickelt, das sich am Brabham-Vorbild orientierte. Der Wagen war insbesondere bei feuchten und nassen Bedingungen im Vorteil, wenn der Reibungsverlust des Riemenantriebs weniger ins Gewicht fiel als sanfter und stetiger Krafteinsatz. So errangen Mike Beckwith (Brands Hatch) und Gijs van Lennep (Skarpnack, Schweden) zwei Siege.
1968 wurden Tecno-Monoposti mit DAF-Antrieben ausgesetzt und es schauten wiederum einige nennenswerte Erfolge mit zweiten Plätzen in Zolder und Jarama durch Mike Beckwith. Am Ende des Jahres trat DAF dann vom Formel-Rennsport zurück, man hatte bewiesen, dass die DAF Variomatic auch im Motorsport einsetzbar war.
Unsere Bilder zeigen den ersten DAF Formel 3 auf Alexis-Basis im Jahr 1965. Die Bilder sind natürlich auch im Zwischengas-Archiv zu finden.
























