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Klassikerperlen der Zukunft - Aston Martin DB 7

Bruno von Rotz - 06.04.2013

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Aston Martin DB 7 von 1995 (© Bruno von Rotz / zwischengas.com)

Es stellt sich die Frage, ob er nicht schon längst ein Klassiker ist, der Aston Martin DB 7. Tatsächlich aber ist es gerade einmal 20 Jahre (und 1 Monat) her, dass der DB 7 im März 1993 am Genfer Automobilsalon dem staunenden Publikum vorgestellt wurde. Denn der DB 7 war der erste vollständig neue Sportwagen von Aston Martin seit den späten Sechzigerjahren.  Und er sah hinreissend aus, Ian Callum und Keith Helfet hatten ganze Arbeit geleistet.

Technisch basierte der Gran Turismo auf der Plattform des Jaguar XJS. Tom Walkinshaw Racing übernahm die Entwicklungarbeiten. Das Ergebnis überzeugte, auch wenn nicht alle Besitzer vom Geräusch des Kompressors so richtig angetan waren. Tatsächlich hatte man den Reihensechszylinder von Jaguar mit einem “Blower” auf 335/340 PS gesteigert, was für standesgemässe Fahrleistungen reichte, trotz des wegen der Stahlbauweise üppigen Gewichtes.

Aston Martin DB 7 Volante von 1998 (© Aston Martin)

1996 erschien mit dem "Volante" eine Cabriolet-Version, 1999 wurde der Sechszylinder durch einen V12 mit dem Beinamen “Vantage” ergänzt. 2002 erschien die heisseste (und nur 300 Mal gebaute) Version namens “V12 GT” mit 441 PS unter der Haube. Für komfortorientierte Käufer gab es jeweils auch eine Automatik-Variante.

Aston Martin DB 7 V12 GT von 2002 (© Aston Martin)

Nach 10 Jahren und 7’000 produzierten Exemplaren wurde der DB 7 durch den DB 9 abgelöst.

Auch 20 Jahre nach seiner Präsentation überzeugt der DB 7 durch Eleganz und kann zurecht zu den Design-Meilensteine der Firma Aston Martin gezählt werden. Die Preise haben noch nicht richtig angehoben, aber dies dürfte nur eine Frage der Zeit sein, denn beim Fahren fühlt man sich ein wenig wie Prince Charles und der DB 7 rollt herrlich über den gepflegtem Kies einer majestätischen Hofeinfahrt.

Mehr über Aston Martin und die verschiedenen Modelle sind über die Themenseite "Aston Martin" auffindbar.

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