Welche Autos taugen als Investitionsobjekte - Perspektive aus dem Jahr 1982
In der Nr. 21/1982 versuchte sich die Automobil Revue am 20. Mai 1982 als Orakel. Sie schlug einige Fahrzeuge vor, die sich als gute Investitionen entpuppen könnten. Natürlich machte der Autor des Artikels klar, dass alles Spekulation sei, aber eben, er produzierte folgende Liste potentieller Wertgewinner:
- Triumph TR 7 (vor allem Cabriolet)
- MG B (Coupé wie Cabriolet)
- Jaguar XJ Coupé
- Jensen Healey
- Lancia Fulvia Coupé
- Fiat 850 Sport Spider
- Opel GT
- BMW-Coupé-Vorgänger der Reihe 6 (als 3,0 CS/L, etc.)
- NSU TT
- NSU Ro 80
- Chevrolet Camaro
- Pontiac Firebird
- Ford Mustang Cabriolets
- Alpine-Renault A 110
- Citroën SM
- Matra 530
- Volvo P 1800 S
Nun ganz falsch lag er mit dieser Liste nicht, doch ausser dem Alpine A 110 (speziell in den besonders gesuchten Varianten 1600 S und Gordini) hat sich eigentlich keines dieser Fahrzeuge zum “High Flyer” gemausert. Sicher haben gepflegte Fahrzeuge analog zu den aufgeführten ihren Wert zumindest behalten und eine gewisse Wertsteigerung erfahren, aber es war eben nur die Alpine, die um Faktoren (ca. 4-6) zulegen konnte, also eines von 17 vorgeschlagenen Investitionsobjekten.
Deshalb sei hier auch noch der zusätzliche Kommentar des Autoren wiedergegeben:
“All diesen nur als Beispiele erwähnten Modellen ist gemeinsam, dass sie heute noch in «genügender» Zahl vorhanden sind und daher weitgehend im Bereich zwischen Occasion und Sammelstück schweben. Ausschlaggebend dafür, welcher Seite sie zuzurechnen sind, ist aber schliesslich ihr Zustand: Es kann nicht genug unterstrichen werden, dass nur hervorragend und originalgetreu erhaltene, rostfreie Oldtimer Aussicht auf früheren oder späteren Wertzuwachs haben.”
Zumindest mit dieser Betrachtung lag er richtig. Und es muss auch gesagt werden, dass heute, fast 30 Jahre später, kaum mehr eines der aufgeführten Beispiele im Gebrauchtwagensegment zu finden ist.

































