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ZG Archiv AMS 2019

Persönliche Erinnerung an den serienmässigen NSU TT

Bernhard Brägger - 04.05.2011

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NSU TT am Slalom von Emmen im Jahre 1969

Der NSU TT galt zu seiner Zeit als ideales Sportgerät für Rennsport-Einsteiger, sei es an nationalen Slaloms, Bergrennen, Rallies oder kleinen Rundstreckenrennen. Als sogenanntes Gruppe 1-Fahrzeug, mindestens 5’000 Exemplare mussten in zwölf aufeinanderfolgenden Monaten produziert werden, waren am Motor nur geringfügige Verbesserungen innerhalb der Fertigungstoleranzen zulässig. Das gleiche galt auch für das Fahrwerk. Wenigstens waren hier Stossdämpfer, Reifen und Bremsbeläge freigestellt.

So musste der NSU TT-Fahrer am Start zu Rennen der Gruppe 1 bis 1300 ccm ein Hubraum-Handicap von 123 ccm in Kauf nehmen. Gegenüber einem gut gefahrenen Renault 8 Gordini oder BMC Mini Cooper S war er damit leistungsmässig stark im Hintertreffen. Als Kompensation konnte man bei den Gordinis immer von einer Ausfallquote von einem Drittel (!!) ausgehen. Dank ihrer einfachen Pendelachse waren dramatische Überschläge programmiert. Das gab einem das Gefühl einer ausgleichenden Gerechtigkeit gegenüber den 90 PS starken Franzosen. Der Cooper S gab keinen Anlass zu solchen Spekulationen.

Dass aber auch der NSU TT im Grenzbereich nicht über alle Zweifel erhaben war, zeigt das Foto anlässlich des Slaloms 1969 auf dem Flugplatzareal in Emmen. Zum Glück war bei diesem Anlass kein einziger Gordini gemeldet, es blieben die Minis. Und so musste ich die 68 PS des Cooper-Motors (1275 ccm, dreifachgelagert), sein Frontantriebskonzept und das Fahrkönnen des Luzerners Peter Burri neidlos anerkennen.

Rückblickend ist zu sagen, dass der R 8 Gordini und der Cooper S in der Klasse der Serientourenwagen dem NSU TT durchaus das Wasser reichen  konnten.

Mehr über den NSU TT, inklusive Prospekten, Tuningunterlagen und vielen Bildern finden sich im grossen Zwischengas-Bericht über den TT.

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