Kleinstwagen, Microcars und Kabinenroller - günstige Mobilität mit innovativen Ansätzen
Die Fünfziger- und frühen Sechziger-Jahre waren die grosse Zeit der unkonventionellen und vielfältigen Kleinstwagen. Vor allem in Deutschland erfreuten sie sich grosser Beliebtheit.
Mit vier und drei Rädern, das Einzelrad meist hinten angeordnet und teilweise mit Zwillingsbereifung ausgerüstet, zwei und vier Sitzen, nebeneinander oder hintereinander sitzenden Passagieren, Türen seitlich, vorne oder gar mit Glaskuppel, die Konzepte waren vielfältig und kreativ. Allen gemeinsam war aber das Ziel, günstige Anschaffungs- und Betriebskosten auf Motorrad-Höhe mit Komfortelementen vom Automobil, also Wetterschutz, Stauraum, Heizung, mehrere Sitze, zu koppeln. Auch heute noch ist beeindruckend, wieviel Nutzen auf minimaler Grundfläche geschaffen werden konnte.
Bekannte Vertreter hiessen BMW Isetta, Fuldamobil, Goggomobil, Heinkel (Kabine), Kleinschnittger, Messerschmitt, Brütsch, Maico, Spatz oder Zündapp Janus, um nur einige zu nennen. Motorgrösse und -leistung bewegte sich meist um 200 bis 500 cm3 und 10 bis 15 PS, was zu akzeptablen bis eindrucksvollen Fahrleistungen und vor allem günstigen Verbräuchen um 3 bis 5 Liter pro 100 km führte.
Die Fahrt in diesen Kleinstwagen ist auch heute noch etwas Spezielles und jedem Oldtimer-Fan u empfehlen. Wir hatten kürzlich die Gelegenheit, in einem Messerschmitt KR 200 Platz zu nehmen und haben die Eindrücke in einem Artikel dokumentiert.





















