Die Progressiven straft die konservative Kundschaft
Autohersteller haben es nicht leicht. Im Streben nach aerodynamisch optimalen und stilistisch überzeugenden (alles Geschmacksache) Lösungen kommen Fahrzeuge auf den Markt, die von den eigenen Stammkunden nicht immer akzeptiert werden.
Mercedes-Benz muss dieses gerade aktuell erkennen, denn die Modelle EQS und EQE werden aktuell deutlich weniger gut verkauft als geplant. Offenbar stören sich die Kunden am wenig markentypischen Design und an den Kompromissen, die beim Einstieg hinten eingegangen werden müssen.
Mercedes-Benz ist allerdings nicht der einzige Autobauer, der solche Dissonanzen erleben muss und musste. In den Dreissigerjahren beispielsweise traf es Chrysler (Bild oben) mit dem für die Zeit extrem windschlüpfig aussehenden Modell Airflow , das zum kommerziellen Misserfolg wurde. Offenbar war (auch) die Chrysler-Kundschaft eher konservativ aufgestellt.
Dies muss nicht bedeuten, dass innovativ geformte und zukunftsweisende Automobile nicht auf eine gesunde Nachfrage stossen können, dies beweisen z.B. der Peugeot 402 oder der Citroën DS. Aber man muss wohl einfach die richtigen Kunden dafür haben …
Im demnächst fertigwerdenden Zwischengas Jahresmagazin 2024 haben wir einige aerodynamische Meilensteine unter die Lupe genommen.



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