Wie wohl die Idee zu den Miura-Heckstoren entstand?

Bruno von Rotz
12.06.2015

Lamborghini Miura (© Bruno von Rotz)

Es ist ein bekanntes Design-Element der späten Sechziger-, aber vor allem der Siebzigerjahre. Die Lamellenstoren über der Heckscheibe zierte neben dem Lamborghini Miura auch manch herkömmliches Auto (von Manta bis Scirocco), denn es gab sie als Zubehör im Handel in fast allen Grössen zu kaufen.

Ob der Miura wirklich der erste Wagen war, der damit ausgerüstet wurde, wissen wir nicht sicher. Und noch weniger ist uns bewusst, wie Marcello Gandini , wenn er es war, überhaupt auf die Idee dazu kam. Vielleicht sass er einfach einmal an einer Treppe und dachte: Hey, das sieht eigentlich gut aus, auf diese Weise könnten wir doch die Heckpartie verzieren. Jedenfalls scheint dies das Foto vom Lancia Stratos , der natürlich auch solche Lamellenstoren spazieren fuhr, zu suggerieren.

Lancia Stratos (© Bruno von Rotz)

Wie auch immer, gut gemacht sieht es gut aus, wenn es nicht passt, dann wirkt es öde.

Aber vielleicht kennt einer unserer Leser ja die richtige Geschichte zu diesem Thema?

Archivierte Einträge:

von pl******
16.06.2015 (08:54)
Antworten
Naja, "Window Louvers" - so heissen die Lamellen im engl. Sprachraum - sind ja eigentlich Lamellen zur Verschattung des Innenraumes und sollten wohl der Aufheizung durch Sonnenstrahlen entgegenwirken. Vor allen Dingen dann, wenn keine Klimaanlage an Bord war.

Interessanterweise wurden sie aber - vor allem in USA - ab Ende der 60er oft als "racing-Zubehör", zusammen mit Spoilern, Rennspiegeln usw. bestellt.

Es wäre Wert, mal eine Gesamtaufstellung aller serienmäßig hergestellter Heckstoren-Autos zu machen. Mir fallen noch folgende ein: Lotus Esprit, Mustang Boss, Lamborghini Urraco + Murcielago, De Lorean...
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