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Der unvergessene Quersteher und Drifter Jochen Rindt

Daniel Reinhard - 19.04.2012

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Jochen Rindt mit Colin Chapman in Zeltweg im Jahr 1970

Gestern hätte der Deutsche Jochen Rindt, der aber unter österreichischer Lizenz startete, seinen 70. Geburtstag gefeiert.

Leider verunglückte er beim Anbremsen der Parabolica Kurve in Monza  am 5. September 1970 tödlich. Bernie Ecclestone, ein grosser Freund von Jochen Rindt sagte 1968 zu ihm: „Willst du Weltmeister werden, musst du unbedingt einen Lotus fahren, willst du aber überleben, dann bitte bleib besser bei Brabham!“ Wahre Worte eines heute 82-jährigen Mannes.

Jochen Rindt`s Punktevorsprung im Unglücksjahr 1970 reichte knapp aus, um posthum noch Weltmeister zu werden. Einzig der Belgier Jacky Ickx auf Ferrari hätte ihm am Ende den Titel noch wegschnappen können, doch stoppte ihn eine defekte Benzinleitung im letzten Rennen in Watkins Glen. Ickx trauert dem Titel in keiner Weise nach. Er meinte noch in Spa im vergangenen Jahr, als wir miteinander sprachen, dass die die damalige WM einzig und allein der Kombination Rindt und Lotus gehörte.

Jochen Rindt auf Lotus 72 in Zandvoort im Jahr 1970

Der Kettenraucher Jochen Rindt war verheiratet mit der hübschen Finnin Nina Lincoln, welche ihm am 7. August 1968 die Tochter Natascha schenkte. Für kurze Jahre arbeitete Natascha viele Jahre später in der Formel 1 für den „Paddock Club“.

Jochen Rindt engagierte sich gemeinsam mit Jackie Stewart sehr stark für die Sicherheit im Automobilrennsport - allerdings nur neben dem Auto, denn sass Jochen im Auto, vergass er alles um sich herum. Er war ein absoluter Draufgänger und ein extremer Drifter und Quersteher, was ihm eine riesige Beliebtheit einbrachte. Noch heute erinnert man sich gerne an die gigantischen Zweikämpfe gegen den „alten“ Mann Jack Brabham - der „Oesterreicher“ im absolut revolutionären Lotus 72 und der Australier im alt aussehenden Eigenfabrikat.

Rennen von spannender Dramatik rissen die Zuschauer damals fast von den Sitzen. So verbremste sich beispielsweise Brabham in Monaco beim Überrunden von Piers Courage in der allerletzten Kurve in Führung liegend und rutschte in die Strohballen. Rindt holte den Sieg! Später, in Brands-Hatch, ging dem Australier in der allerletzten Runde der Sprit aus und wieder gewann Jochen Rindt im Lotus. Ja, so war das damals!

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