Aufrüstung in den frühen Achtzigerjahren
Für viele Jahrzehnte war ein Aussenrückspiegel, sofern überhaupt vorhanden, eine relativ einfache Sache gewesen, sprich ein Gehäuse und ein Spiegelglas. Diese Rückspiegel waren schnell montiert und günstig zu ersetzen.
In den Siebzigerjahren aber begannen die Autohersteller, dem Aussenspiegel mehr Konstruktionsaufwand zu gönnen und bald nahmen von innen verstellbare Spiegel Einzug ins Automobil. Schnell erfolgte diese Verstellung dann auch via Elektromotoren.
Einen Schritt weiter ging BMW beim 735i Ende der Siebzigerjahre, als man den Aussenspiegel auch noch elektrisch beheizte und damit Eis und Feuchtigkeit entfernen konnte. Was den komfortorientierten Automobilsten freute, stellte sich allerdings spätestens bei einem allfälligen Ersatz als teures Bauteil heraus.
Heute allerdings sind Spiegel noch viel komplexer, denn sie enthalten meist auch Kameras. Und bald sollen es ja nur noch Kameras sein, die ihr Bild dann auf die Bildschirme im Cockpit übermitteln …

































