Einer der schönsten Tage
Der "Internationale Edelweiss-Bergpreis Roßfeld Berchtesgaden 2024" beeindruckte auch die "alten Hasen" des Bergrennsports. So erinnern sich ein paar der prominenten Fahrer über ihren Aufenthalt in Berchtesgaden:
Hans-Joachim Stuck:
Da der "Internationale Edelweiß-Bergpreis Roßfeld Berchtesgaden 2024" unter dem Motto "die Autos der Familie Stuck" stand, war Hans-Joachim "Strietzel" Stuck auch einer der am meisten um Autogramme und Fotos Gebetenen. Und er ließ keinen Zweifel daran, was ihm Tage wie diese bedeuten: "Immer wenn ich mit dem Auto Union Typ C fahren darf – und das passiert so drei, vier Mal im Jahr –, ist das für mich einer der schönsten Tage überhaupt. Wenn ich einsteige und weiß, da saß der Papa drin – das ist schon ein besonderes Gefühl. Auch mit seiner Brille und seinen Handschuhen. Das Tollste ist: Du merkst in diesem Auto, welche Helden die Fahrer damals waren. Mit diesem Ding auf der Avus 400 zu fahren, das war bekloppt – genauso bekloppt, wie wir heute sind! Der Regen am Samstag war auch toll, weil wir da schön driften konnten. Der Sound des Autos – einfach nur saugeil! Ich mache solche Ausfahrten wirklich gern. Und du triffst viele alte Kollegen wieder. Und das alles nahe meiner Heimat, das ist schon ein Erlebnis."
Prinz Leopold von Bayern:
"Prinz Poldi" verwies auf die persönliche Beziehung seiner Familie zu Berchtesgaden durch das Königliche Schloss. "Ich liebe die Berge, bin oft hier gewesen. Ich bin froh, dass am Sonntag das Wetter so gut mitspielte. Ich bin ja auch früher schon auf dem Roßfeld gefahren, aber ich bin begeistert über das Publikum. Was mir gefällt, dass sich immer mehr Jüngere für die Historie interessieren und viel von ihren Eltern mitbekommen."
Rudolf Lins:
"Einfach großartig", nannte Ex-Berg-Europameister Rudi Lins das Wiedersehen mit seinem Porsche Carrera 6. "Ich fühlte mich wirklich in die Sechzigerjahre zurückversetzt. Die Straße ist ja noch immer dieselbe. Es hat einfach Spaß gemacht." Und der Vorarlberger ist nach wie vor in Form, wie er bestätigt: "Ich lenke ja immer wieder Oldtimer, da muss ich mich nicht eingewöhnen. Und mich freut immer wieder, wie riesig das Interesse der Menschen an unseren Fahrzeugen ist, selbst bei Schlechtwetter."
Einzig noch das Gesamtklassement der Gleichmäßigkeitsprüfung sei hier nachträglich erwähnt:
1. Platz: Porsche Carrera 6 (Nr. 86), gefahren von Rudi Lins
2. Platz: BMW 700 RS (Nr. 85) aus der May-Collection
3. Platz: Melkus Formel Junior Typ 59 (Nr. 47), gefahren von Jürgen Rädlein


























