Und jetzt die Kurzfassung
So schön der 1958 präsentierte Zweitürer von Henri Chapron auch war – ein "Coupé" im ursprünglichen Wortsinne war er nicht. Von den 3125 Millimetern Radstand des serienmässigen Citroën DS hatte er nämlich nichts "abgeschnitten". André Ricou aus Grenoble tat dies Anfang 1959 dafür umso drastischer: Ganze 55 Zentimeter amputierte er der Göttin aus der Bodengruppe, wobei er nicht nur die hinteren Türen, sondern gleich die ganze Sitzbank opferte.
Die Motorleistung wurde mit zwei Solex-Doppelvergasern und erhöhter Verdichtung auf wahlweise 100 oder 125 PS gesteigert. Umgerechnet etwa 3000 Franken verlangte Monsieur Ricou für seinen Umbau. Dazu kamen natürlich noch die 14'600 Franken für das Basisfahrzeug. 100 Exemplare wollte er für die Rennsport-Homologation in der GT-Klasse bauen – drei sind es angeblich geworden. Überlebt hat wohl keins.


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