Die Asymmetrie der Rückspiegel

Bruno von Rotz
30.01.2016

Mercedes-Benz 500E von 1992 (© Bruno von Rotz)

Wer sich einen Mercedes-Benz W201 (190E) oder W124 (z.B. 200E oder 500E) genauer anschaut, wird bemerken, dass die Rückspiegel eine stark unterschiedliche Formgebung aufweisen. Der rechte ist schmaler und dafür höher.

Offensichtlich versprach man sich davon damals einen geringeren Luftwiderstand aufgrund der kleineren Querschnittsfläche, aber auch eine optimierte Rücksicht gerade beim Abbiegen und Parkieren, wo sich der höhere Spiegel rechts positiv auswirkt.

Rückspiegel des Mercedes-Benz 500E von 1992 (© Bruno von Rotz)

Die Innovation von Daimler-Benz hat sich aber langfristig nicht durchgesetzt, weil wohl ästhetische Argumente gegen unterschiedliche Spiegelformen sprechen und zudem der Gesetzgeber mehr Einfluss auf die Spiegelfläche nimmt.

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