Wer sich anmeldet, sollte auch teilnehmen ...
Das Wetter spielte dieses Wochenende manchem Veranstalter wahrlich nicht in die Hände. Je nach Gegend regnete es Bindfäden und trocknete kaum je ab. Da entschied dann der eine oder andere angemeldete Teilnehmer einer Oldtimer-Veranstaltung, seinen geliebten Klassiker lieber zuhause in der heimischen Garage zu belassen, anstatt ihn dem feuchten Wetter auszusetzen.
Was im Einzelfall durchaus verständlich ist, da man das alte Eisen ja nur ungern der Nässe und damit der Gefahr von Rost aussetzt, ist im Ganzen für einen Veranstalter eine sehr unglückliche Sache. Denn mit seiner Ankündigung hat dieser ja nicht nur ein Versprechen gegenüber dem einzelnen Teilnehmer abgegeben, sondern auch gegenüber seinen Partnern (z.B. im Bereich Gastronomie) und gegenüber den Besuchern, die hoffentlich ja trotz schlechten Wetters anreisten.
Nicht zuletzt sind auch die anderen Teilnehmer bestraft, denn sie haben sich auf den Erfahrungsaustausch mit “Konkurrenten” und Kollegen gefreut, der nun teilweise vielleicht ausbleibt.
Die wahren Helden des Oldtimer-Zeitalters sind diejenigen, die trotz miesen Wetters lange Anreisewege in Kauf nehmen und ihren Schatz auch bei ungünstigen Verhältnissen dem interessierten Publikum zeigen ...


























