Klassikerperlen der Zukunft - BMW Z4 Coupé (E86)
Das Design eckt an, es wird gemeinhin Chris Bangle zugeschrieben, aber auch Anders Warming, Adrian van Hooydonk und Tomasz Sycha leisteten ihren Beitrag. Gezeigt wurde das BMW Z4 Coupé als Konzeptfahrzeug erstmals auf der IAA im Jahr 2005. 2006 konnte dann in New York der Beginn der Produktion angekündigt werden.
Im Gegensatz zum Vorgänger, dem Z3 Coupé verfügte das Z4 Coupé über ein Schrägheck, teilte aber wiederum die technische Basis mit dem offenen Schwestermodell. Das Coupé war wesentlich torsionssteifer als das Cabriolet, was sich in besseren Fahreigenschaften auszahlte. Als Motoren waren “nur” Sechszylinder verfügbar, entweder mit drei (3.0 si) oder 3,2 Litern Hubraum, letzterer im Z4 M Coupé. Dies waren noch klassische BMW-Motoren ohne Turbolader, aber mit den Zylindern in einer Reihe und 265 respektive 343 PS.
Insgesamt wurden während der gesamten Bauzeit von rund zwei Jahren nur 17’094 Coupés hergestellt, 4’275 davon waren M Coupés. Dies sind relativ geringe Zahlen, vor allem wenn man es mit den 180’565 gebauten Roadstern vergleicht.
Das optisch kontrovers beurteilte Coupé kann auf eine treue Fan-Gemeinde zählen, was sich mittel-/langfristig vor allem bei der M-Version in stabilen/steigenden Preisen zeigen dürfte. Noch (2013) ist es allerdings nicht soweit. Aktuell befinden sich einige Hundert Z4 Coupés auf dem deutschsprechenden Markt (D/A/CH), die Preisspanne reicht von ca. Euro 10’000 bis fast 45’000.


























