Ford Mustela II - Coupé-Eleganz im Siebzigerstil
Eine unerwartete Neuheit war die Fahrzeugstudie Ford Mustela II auf dem Ghia-Stand des Genfer Automobilsalons von 1973.
Die Automobil Revue 12/1973 berichtete auf Seite 3: “Neben einer eleganten Karosserie, einem sorgfältig gebauten Interieur und einer unabhängigen Hinterachse zeichnet sich der Mustela II durch einen Turbo-V6-Motor mit 3 Litern Hubraum aus, der in der gezeigten Ausführung eine Leistung von über 180 PS abgibt.”
Dem kompakten Coupé wurde von den Kommentatoren eine “wirklich hübsche Karosserie” attestiert: “Die Linienführung ist einfach, aber voller Schwung. Die Front verfügt über vier Rechteckscheinwerfer, die in ihrer Anordnung sofort an das Coupé Fiat 130 von Pininfarina erinnern.”
Bei der Motorisierung griffen die Ghia-Leute auf Bewährtes zurück: Ein Ford V6 englischer Fertigung (also der Essex-Motor) mit 3 Litern Hubraum und Turboaufladung reichte damals für überdurchschnittliche Fahrleistungen.
Verantwortlich für das Design des keilförmigen Coupés war Tom Tjaarda.
Über den Verbleib der Studie ist unseres Wissens nach wenig bekannt. Aber wir lassen uns gerne eines besseren belehren.


























