Der dreifache Mille-Miglia Sieger Luciano Viaro ist tot
Luciano Viario gewann nicht nur dreimal die Mille-Miglia (2005, 2007 und 2008), nein er war für alle Rallye-Teilnehmer der letzten Zeit der wohl am meisten gefürchtete Gegner. War er einmal auf der Startliste, so führte kaum ein Weg an ihm vorbei. Er war die absolute Nummer Eins, der Roger Federer der Oldtimer-Rallye-Szene.
Seine Faszination auf die Hundertstelsekunde genau von A nach B zu fahren, liess den 1942 geborene Italiener auch im professionellen Bereich nicht mehr los! Er begann mit der Produktion von mechanischen Stoppuhren und Rallye-Computern. Sein Zeitgefühl war derartig legendär, dass er immer wieder mit blinden Beifahrern startete und trotzdem gewann. Er engagierte sich sehr stark für die Sehbehinderten und führte sie mit der Organisation „M.I.T.E.“ zum Motorsport!
Leider nahm sich der begnadete Millisekunden-Künstler vor kurzem in San Dorligo della Valle bei Triest das Leben. Das Foto zeigt ihn bei der Siegesfeier der Mille Miglia 2008 in Brescia, am Steuer des bereits 1933 siegreichen Alfa Romeo 1750 Gran Sport.


























