Kennen Sie Arioso & Vivace?
Das ist nicht der Name eines neuen Modelabels, sondern der zweier Designstudien aus den Neunzigerjahren. Auf Basis des neuen Ford Mondeo mit 2,5-Liter-V6 schuf die Carrozzeria Ghia 1994 den Arioso, der auf einem Aluminium-Spaceframe aufbaute und mit leicht austauschbaren Karosserieteilen aus Kohlefaser beplankt war. Ebenso ungewöhnlich war die Belüftung. Heckscheibe und Glasdach liessen sich elektrisch zurückfahren und hinter den Rücksitzen versenken, sodass der Arioso zu einer Art Cabriolimousine wurde.
Ein Jahr später präsentierte Ghia die Weiterentwicklung namens Vivace, die sich schon ein wenig gemässigter präsentierte: kein zweiteiliges Glasverdeck, keine die A-Säule hochgerückten Rückspiegel und kein bis zu den Federbeindomen herabreichender Windschutzscheibenrahmen. Dafür glotzte der Vivace mit seinen ovalen Scheinwerfern und dem leicht geöffneten Kühlluftmund jetzt ein wenig dusselig in die Welt. Die rundlich-glupschige Formensprache, die 1994 den vornehmen Scorpio zur Lachnummer machte, war bei Ford zum Glück nur von kurzer Dauer. Aber die Idee von Arioso und Vivace ging 1998 tatsächlich in Serie. Auch der Ford Cougar basierte auf dem Mondeo, präsentierte sich aber im deutlich alterungsbeständigeren New-Edge-Design.

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