Automatische Abblendung vor über 60 Jahren
Premiumhersteller von heute werben gerne mit fortschrittlicher Lichttechnik, z.B. mit automatisch ab- und aufblendendem Fahrtlicht. Tatsächlich hatten die Amerikaner, allen voran General Motors, bereits in den Fünfzigerjahren (1952) solche Einrichtungen.
GM nannte die automatische Ab- und Aufblendung “Autronic Eye” und beschrieb sie als “Auge, das schneller ist als der Fuss” - damals schaltete man noch meist mit dem Fusstaster von Abblend- auf Volllicht um.
Das Autronic Eye bestand aus einem Lichtsensor hinter der Frontscheibe und einer nicht zu übersehenden Steuerung unter der Motorhaube, die auf das Lichtrelais wirkte, und sie wurde unter anderem in Oldsmobile-Fahrzeuge eingebaut.
Ab 1958 hiess die Option GuideMatic und konnte im Wageninneren adjustiert werden. Ähnliche Systeme gab es auch bei Ford und Chysler.
Die Bilder hier zeigen einen Oldsmobile Super 88 von 1957, der mit dem Autronic Eye, das auch heute noch funktioniert, ausgerüstet wurde.
Der Wagen nahm gestern am Zurich Classic Car Award teil, ein umfangreicher Bericht folgt demnächst.


























