Wankel-Duo von Citroën unter dem Hammer
Wenn man an Wankelmotoren in der Automobilproduktion der Vergangenheit denkt, dann stehen sich die Marken NSU und Mazda im Vordergrund. Aber auch andere Autohersteller experimentierten mit Wankelmotoren, darunter etwa General Motors oder Mercedes-Benz. Beide bauten aber keine Serienfahrzeuge mit Kreiskolbenmotor. Dafür tat dies Citroën und zwar gleich zweimal.
Zunächst entstand Ende 1969 der M35 mit Einscheiben-Wankel in 267 Exemplaren, die vom Werk am Ende des Versuchs wieder zurückgekauft wurden. Heute sind diese Fahrzeuge extrem selten.
Danach sattelte Citroën mit dem GS Birotor auf einen Zweischeibenwankel um, konnte aber auch von diesem sportlichen Viertürer nur 847 Exemplare bauen, von denen nur wenige überlebt haben dürften.
Dass nun Broad Arrow Auctions am 13. August an der Versteigerung von Quail gleich je ein Exemplar von beiden Citroën-Wankel-Fahrzeugen anbieten kann, ist nicht zuletzt dem 2023 verstorbenen Sammler Peter Mullin zu verdanken.
Während der Citroën GS Birotor von 1973 auf USD 20'000 bis 30'000 eingeschätzt wurde, werden für den M35 von 1970 USD 30'000 bis 40'000 erwartet. Beide Autos werden allerdings ohne Mindestpreis angeboten, vielleicht eine einmalige Chance für Citroën-Sammler?


























