Carrerabahn in Lebensgrösse – Willow Springs zu verkaufen
Wir alle kennen das Problem: Da kauft man sich für einen siebenstelligen Geldbetrag einen nagelneuen Super-, Hyper- oder Ultrasportwagen und kann ihn dann nirgendwo ausfahren. Um auf der Autobahn mit maximal 120 km/h dahinzuzockeln, hätte es nicht unbedingt der Koenigsegg Jesko für knapp drei Millionen Franken sein müssen. Was also tun?
Zum Beispiel nach Kalifornien umziehen und sich dort für weniger Geld eine berühmte Rennstrecke kaufen. Nach 62 Jahren möchte sich die Familie Huth nämlich von ihrem "Willow Springs International Raceway" trennen. Im November 1953 war der vier Kilometer lange Rundkurs als erste designierte Rennstrecke der USA eröffnet worden. Zuvor war man nur auf umfunktionierten Flugplätzen und dergleichen um die Wette gefahren – oder auf Sand.
1962 hatten die Huths übernommen. Mittlerweile ist aus der einsamen Piste in der Wüste eine moderne, 243 Hektar grosse Motorsport-Anlage mit mehreren Strecken, Tribünen und Boxengebäude geworden. Ein Preis wurde zwar noch nicht genannt, doch einer aktuellen Schätzung zufolge beläuft sich der Wert auf gut zwei Millionen Franken oder 2,1 Millionen Euro (2,25 Mio. US-Dollar). Für das royale Frühstücksei reicht es danach zwar nicht mehr. Doch für die verbleibende Million gibt es auch schon nette Spielzeuge – zum Beispiel das ganze Starterfeld im Titelbild.


























