Türgriffe sind überbewertet
Manchmal staunt man bei alten Autos, das Dinge, die man eigentlich als Normalfall gewohnt ist, plötzlich fehlen. Türgriffe an Türen sind so ein “Ding. Gestern hatten wir Gelegenheit, einen MGA zu fahren und notierten natürlich die fehlenden Türgriffe. Nichts an den Türen deutet von aussen darauf hin, wie man sie öffnen könnte.
Ein Griff in Öffnung auf der Innseite führt zu einem Kabel, an dem man ziehen kann, und schon öffnet die Türe. Einfach, aber funktionell. Egal ob man im oder neben dem Wagen ist, es gibt nur diese eine Art, die Türe zu öffnen. Und wenn die Steck-Fenster dran sind, dann greift man halt durch die Öffnung.
Spulen wir rund 50 Jahre weiter. Erneut stehen wir vor einem Auto ohne sichtbare Türgriffe. Beim Spyker C8 Spyder muss man allerdings nicht in den Innenraum greifen, um die Türe zu öffnen. Ein Knopf am Aluminium-Spiegelgehäuse erlaubt die elektrische Öffnung der Schmetterlingstüren. Innen gibt es dafür ganz konventionelle Türöffner wie in jeder Grossserienlimousine.
MG und Spyker waren natürlich lange nicht die einzigen Hersteller, die auf sichtbare Türgriffe verzichtet haben. Auch bei Ferrari und anderen Exoten findet man die unterschiedlichsten Lösungen, wie man eine Türe auch noch entriegeln kann.
P.S. Selbstverständlich werden wir demnächst mehr von unseren Eindrücken vom MGA TwinCam und vom Spyker C8 Spyder berichten …

























