De Buurä-Ferrari – Der Bauern-Ferrari
Der Subaru wurde sehr schnell, dank seiner Bodenfreiheit, seines Allrad-Antriebs und der Kombi-Variante zum Bauern-Ferrari. Egal ob Milch, Schafe, oder ganze Kälber in den Autos von A nach B gefahren wurden, das Auto eignete sich für alle Fuhren.
Aber aufgepasst, denn der Bauer fuhr schon immer hochkarätige Fahrzeuge.
Allen voran Lamborghini und Porsche. Die italienische Firma begann mit dem Bau von Traktoren, lange bevor die Sportwagen kamen, und noch immer ist Lamborghini ein Qualitätsprodukt nicht nur für die Autobahn, nein auch für den Acker. Porsche gab die Traktoren auf, ihr alter Ackergaul ist aber heute fast so teuer wie ein 911. Nach der Übernahme von Mannesmann wurde 1962 die Porsche-Traktorensparte mit der von MAN zusammengelegt. 1963 wurden sie an Renault verkauft. Insgesamt wurden rund 120’000 Acker-Porsche gebaut.
Nicht nur die Italiener und die Deutschen bauten Traktoren und Autos, nein es gab auch noch Renault, Hanomag und Ford und nicht zu vergessen Ferguson, die auch den ersten Allrad-F1-Rennwagen bauten und damit in die Geschichte eingingen, da sie am 24. September 1961 in Oulton Park mit Sir Stirling Moss am Lenkrad als Einzige ein F1-Rennen gewinnen konnten. Hier schliesst sich dann doch wieder einmal der Kreis.
Und auch die Schweiz hatte ihre Traktorenindustrie, ob sie nun Hürlimann, Bührer, Meili oder Köpfli hiessen. Letzterer wurde übrigens lange im Hause des Schweizer Bergkönigs Fredy Amweg gebaut.
Wer gerne noch ein paar mehr Bilder vom 8. Traktoren & Oldtimer Treffen vom 3. Juni 2023 in Otelfingen anschauen möchte, für den oder die haben wir eigens eine kleine Bildersammlung zusammengestellt.


























