Very, very british
Nicht nur weil der Gastclub des RollsRoyce Enthusiast Clubs mit über einem Dutzend seiner Preziosen der Dreissiger- bis Achtzigerjahre den Weg auf die Schwägalp schaffte und viele englische Sportroadster bei offenem Verdeck an den Fuss des Säntis fuhren, erinnerte die Szenerie an Grossbritannien, auch das Wetter zeigte sich sehr britisch.
Dem Regen trotzten vergangenen Sonntag aber nicht nur die Autos von der Insel sondern noch weitere rund 120 Klassiker, die sich zum 11. Oldtimertreffen auf der Schwägalp im Osten der Schweiz einfanden.
Stilvoll und dem Rahmen angepasst wirkten dann auch die Damen in Vintage-Bekleidung samt Pettycoat unter einem Regenschirm, welcher von galant gekleideten Herren getragen wurde und auf die Wertung des Concours d'Elegance warteten.
Dreizehn Fahrzeuge nahmen am Wettbewerb um den Prix d'Elegance teil. Bedingung war ein Alter von mindestens 50 Jahren. Der erste Preis wurde Markus Jaggi für seinen Rolls-Royce aus dem Jahr 1926 und mit 90 Betriebsjahren wohl dem ältesten Auto auf dem Platz überreicht. Bei den Motorrädern ging Peter Berner mit seinem BMW-Gespann als Sieger hervor.
Anstelle der traditionellen Festwirtschaft vor der imposanten Alpstein-Kulisse im Freien wurden die kalten Hände und Füsse in der neuen Parkgarage bei Musik und Grilladen aufgewärmt.
Genauso wenig wie die Briten liessen sich die Helvetier vom kaltnassen Wetter die Stimmung verderben. Bei bester Laune unterhielten sich die rund 300 Teilnehmer und viele Gäste über die gute alte Zeit, ein wenig Fussball und etwas Brexit.

































