Die vergessenen Siegertypen
Wenn man Leute nach Marken mit mehreren Le-Mans-Siegen fragt, wird man typischerweise Ferrari, Porsche oder Ford als Antwort zu hören bekommen. Kaum jemand aber wird Matra erwähnen, obschon diese französische Sportwagenmarke die 24 Stunden von Le Mans in den Jahren 1972, 1973 und 1974 immerhin dreimal siegreich beendete.
Und trotz dieser Lorbeeren sind auch die Strassensportwagen dieser Marke in Vergessenheit geraten, ob sie nun Matra Djet/Jet, Matra M530, Matra-Simca Bagheera oder Talbot Matra Murena hiessen. Mit dem Djet hatte Matra, dank der Übernahme der kleinen Sportwagenschmiede von René Bonnet, eines der ersten Mittelmotorfahrzeuge überhaupt im Programm. Und mit dem Bagheera und dem Murena bot man als einziger Anbieter dreisitzige Sportwagen in grösserer Stückzahl.
Eigentlich hatte Matra alles, was es braucht, um legendär zu werden, sogar einen Formel-1-Titelgewinn (mit Jackie Stewart im Jahr 1969 Fahrer- und Konstruktionsweltmeister) konnte man vorweisen. Aber das reichte alles nicht, um die Zukunft der Marke langjährig zu sichern. Schade!


























