Wie ein Hitchcock-Krimi spannend bis zum Schluss - die Ennstal-Classic 2012
Spannend wie ein Hitchcock-Krimi! Erst auf den letzten Metern wird heute die 20. Ennstal-Classic durch vier Lichtschranken auf 1.4 km Strecke entschieden. Noch nie waren die Abstände so eng wie dieses Jahr. Umgerechnet gerade einmal 27 cm trennen den Ersten vom Zweiten und dies nach Hunderten von Kilometern Fahrstrecke. Atemberaubend!
Der gestrige Freitags-Orange-Marathon geht zwar nicht als der Längste in die Geschichte ein, jedoch gemäss Dieter Quester wohl als der Schwierigste und ganz sicher als der Anstrengendste, vor allem für die offenen Fahrzeuge. Der Himmel hatte alle Schleusen geöffnet, es wollte nicht mehr aufhören zu regnen. Die Strassen waren rutschig, die Sicht schlecht.
Die Anstrengungen zeichneten sich in den Gesichtern der Teilnehmer ab. Fahrer und Beifahrer kamen erschöpft ins Ziel und blieben nicht wie gewohnt länger als nötig beim Abendessen sitzen.
Nur zwei Hundertstel trennen die ersten beiden Teams vor der Schlussprüfung. Während in den vergangenen Jahren oftmals der Sieger schon am Freitag Abend feststand und nur noch ein schwerwiegender Fehler beim Stadtlauf die Resultate zu beeinflussen vermochten, sieht das für einmal beim der Jubiläums-Ausgabe völlig anders aus. Die letzten vier Lichtschranken werden den Sieger ermitteln. Es bleibt also spannend und wir sind gespannt wer am Ende den Kühler vorne hat.
























