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Rückblick auf den Genfer Autosalon - was geschah vor 30, 40, 50 und 60 Jahren?

Bruno von Rotz - 03.03.2011

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Heute ist die offiziellte Eröffnung des 81. Genfer Automobilsalons, ein guter Moment, um in die Vergangenheit zu schweifen.
Der Genfer Autosalon ist eine der wichtigsten Autoausstellungen in Europa und zieht wegen des frühen Datums jedes Jahr eine grosse internationale Beteiligung und Besucher  aus der ganzen Welt an. Immer wieder wurden am Genfer Salon Weltpremieren präsentiert, sei es Chrysler Airflow (1934), Fiat Otto Vu (V8) (1952), Jaguar E-Type (1961), Mercedes 230 SL (1963) oder Porsche 928 (1977). Wir haben recherchiert und 30, 40, 50 und 60 Jahre zurückgeschaut , die Umfelder der früheren Autosalons untersucht und im Bildarchiv Originalfotos der damaligen Ausstellungen ausgegraben.

Ein Blick auf den Genfer Autosalon von 1951

Der Genfer Autosalon 1951 zeigt die Pontonform in ihrer Blüte. 400 Aussteller teilten sich die Fläche im Palais des Expositions in Genf, nur Moskwitsch hatte es nicht rechtzeitig geschafft, die Wagen nach Genf zu bringen. Reichhaltig war das Angebot der Amerikaner-Wagen, die mit fortschrittlicher Technologie (z.B. dem Drehmoment-Wandler) und kühnen Farbkombinationen und Design-Tupfern glänzten. Fast vollzählig anwesend war die englische Autoindustrie und bewies damit ihr dauerndes Interesse am schweizerischen Markt, welches auch via durch in der Schweiz gewonnenen Praxiserfahrungen diktierte Verbesserungen dokumentiert wurde. Neuheiten waren unter anderem der Alfa Romeo 1900 und der 2500 SS Vila d'Este, sowie der Hotchkiss-Grégoire.

Alfa Romeo Sprint 2000 am Genfer Salon 1961

Der Internationale Automobilsalon Genf von 1961 verdankt seine Sonderstellung dem Jaguar E-Type, der anlässlich eben dieser Ausstellung der Welt präsentiert wurde. Die Berichterstattung wurde durch diese Weltpremiere dominiert und selbst unter den Fachjournalisten kursierte der Spruch “ausser Jaguar nichts neues”. Eigentlich zu Unrecht, muss man aus heutiger Sicht sagen, denn es gab neben dem besagten E-Type noch einige interessante Neuheiten zu sehen, zum Beispiel den Facel-Vega Facellia, den Abarth Ellena, den völlig überarbeiteten Ferrari 250 GT Berlinetta (SWB), den Mercedes-Benz 220 SE, den Peugeot 404, den Alfa Romeo Sprint 2000 oder etwa den Rochdale Olympic.

Lamborghini Countach LP 500 - Bertone Prototyp - Genfer Autosalon 1971

Der 41. Genfer Autosalon von 1971 stand im Zeichen von extravaganten und futuristischen Studien und Supersportwagen: Ferrari präsentierte den 365 GTC/4, Fiat das 130 Coupé, BMW zeigte den 3.0 CS, Maserati den Mittelmotorsportwagen Bora. Ford zeigte den GT 70, der aber nie wirklich in Produktion ging, Renault den Alpine-Renault A 310, der durch eine verglaste Lampenfront auffiel. Lamborghini stellte den Urraco mit quergestelltem Mittelmotor vor. Als spezielles Highlight durfte der Prototyp des Lamborghini Countach LP 500 von Bertone gewertet werden, der in vielen Punkten den späteren Produktionssportwagen gleichen Namens vorwegnahm.

Audi Quartz Quattro Studie von Pininfarina am Genfer Autosalon 1981

Der Genfer Autosalon 1981 fand unter den Nachwirkungen des Treibstoff-Preisschocks, generell steigender Lebenskosten und vor allem dem stetig zunehmenden Wettbewerbsdruck durch die expandierenden japanischen Hersteller statt. So waren weniger Premieren zu sehen als in anderen Jahren, aber trotzdem viel interessantes zu entdecken. John DeLorean zeigte den Mittelmotorsportwagen DeLorean DMC. Erstmals zu sehen warenauch die Limousine Talbot Tagora, das dreisitzige Coupé Talbot Murena, die zweite Version des VW Scirocco und der Honda Quintett.

Viel beachtet war die Präsentation des Audi Quartz von Pininfarina, aufbauend auf einem Audi Quattro (siehe Bild).

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