Rückdatieren (Backdating) ist ziemlich okay (Frage des Monats)
Seit einigen Jahren greift der sogenannte “Backdating”-Trend um sich. Jüngere Sportwagen werden so umgebaut, dass sie wie ihre Vorgänger aussehen. Bei den bekanntesten Beispielen handelt es sich um Porsche 964 oder auch G-Modelle, die wie F-Modelle, also Ur-Elfer aussehen. Denkbar wäre “Backdating” auch für andere Fahrzeugtypen, deren Grundlayout und Formgebung nicht umfassend geändert wurden über die Jahre. So könnte man einen Capri der 3. Serie in einen der 1. Serien umwandeln oder eine späte Alfa Romeo Giulia in eine frühe.
Natürlich wird damit der Originalzustand verwässert, die gleichzeitigen Verbesserungen bringen den Oldie näher an modernere Autos. Macht dies Sinn?
Dies wollten wir von den Zwischengas-Lesern wissen und stellten folgende “Frage des Monats” : Was halten Sie von “Backdating”?
54,3 % der über 300 Antwortenden halten nichts von “Backdating”, für sie kämen solche Fahrzeuge nicht in Frage.
27,5 % geben sich liberal, jeder Autobesitzer müsse selber wissen, was er mit seinem Auto mache. Allerdings zeigen diese Antwortenden wenig Interesse, selber einen solchen Wagen zu besitzen.
Bei 16,4 % allerdings ist es klar, dass der Look des Alten kombiniert mit der besseren Technik des Nachfolgers wie das Beste aus beiden Welten tönt. Diese Antwortenden könnten sich auch den Kauf eines Backdating-Autos vorstellen.
1,9 % konnten mit keiner Antwort etwas anfangen.
Nicht ganz die Hälfte also finden “Backdating” ganz okay oder gar interessant.
Die Grafik zeigt die Anteile der einzelnen Antwortsgruppen:
Bereits haben wir die nächste “Frage des Monats ” in den Raum gestellt. Nun wollen wir wissen: Wie waschen Sie Ihr altes Auto?
Und natürlich kann man wie seit Beginn alle Ergebnisse der bisherigen “Fragen der Woche und des Monats” im entsprechenden Themenkanal nachlesen.


























