Die Vorahnung
Es war im Februar 1977, als Volkswagen den Derby vorstellte. Dabei handelte es sich um eine Stufenheckvariante des Polos. Nur kurze Zeit später orakelte das deutsche Automagazin “mot”, dass bei Erfolg des Derby auch eine Stufenheckvariante des Golf denkbar sei (Bild/Zeichnung oben).
Tatsächlich verging noch reichlich Zeit, bis dann ab August 1979 der VW Jetta produziert wurde. Er unterschied sich deutlicher vom Golf als der Derby vom Polo. Die modifizierte Front hatte man mit rechteckigen Scheinwerfern etwas näher an den Passat gebracht.
Der Stein des Anstosses aber war das angehängte Heck, das zum Übernamen “Rucksack-Golf” führte. Im Vergleich zum Polo war die Adaption deutlich weniger elegant gelungen, das dritte Volumen sah wirklich wie ein Anhängsel aus.
Noch mehr als beim Viertürer fiel dies allerdings beim Zweitürer auf.
Trotzdem fand der Jetta viele Freunde. Es gab ihn zudem auch als GLI, sozusagen als günstige Variante zum Golf GTI. In der Schweiz konnte man rund 1000 Franken sparen, wenn man auf Sportsitze und andere sportliche Accessoires des Golf GTI verzichtete und dafür zum zweitürigen Jetta griff. Auf der Strasse war man kaum langsamer und in den Kofferraum konnte man über 500 Liter laden. Als Viertürer kostete der Jetta GLI 1980 übrigens in der Schweiz nur CHF 15’840, das muss man sich einmal auf der Zunge vergehen lassen ( Test in der Automobil Revue im Jahr 1980).
Mit einem deutlich bescheidener motorisierten GLS ging’s natürlich noch günstiger.

































