Salonstar Alfa Romeo Brera
Es war im März 2002, als auf dem Genfer Autosalon neben diversen anderen Konzeptfahrzeugen auch ein
Alfa Romeo
Coupé von Giugiaro gezeigt wurde. Die AR schrieb in der
Ausgabe 10/2002
dazu:
"Der Name war bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt. Doch die Fotos verheissen ein sehr gelungenes Coupédesign mit wuchtiger Front, mächtigen Rädern und einem gedrungenen Heck. Giorgetto Giugiaro wollte einen Hochleistungs-Sportwagen verwirklichen, ohne sich an die Vorgaben bestehender Modelle halten zu müssen. Für den Antrieb sorgt ein hinter der Vorderachse eingebauter V8, der seine Kraft auf ein 6-Gang-Getriebe überträgt, das vor der Hinterachse platziert ist (Transaxle-Bauweise). Es handelt sich dabei um den 4254-cm3-Motor der jüngsten Maserati-Modelle und das elektrohydraulisch sequenziell bediente Getriebe von Magneti-Marelli. Die Karosserie besteht aus Kohlefasermaterial, und eine weitere Besonderheit sind die Schrägflügeltüren.”
Ich war dann selber am Genfer Salon und habe den Alfa Romeo Brera als Giugiaro-Prototyp gesehen. Beeindruckend! Und auch die Technik gefiel.
Fast drei Jahre später ging der Brera in die Serie und auf den ersten Blick hatte sich kaum etwas verändert. Unter der schönen Hülle war allerdings alles anders. Die AR schrieb in
Ausgabe 5/2005
:
“Nichts ist mit dem Hinterradantrieb, den die 2002er-Studie aufwies, und nichts auch mit dem Achtzylindermotor. Geblieben ist aber der Name Brera, und geblieben ist auch die aus jedem Blickwinkel betörende Form.”
Das kann man auch heute noch bestätigen. Der Brera war ein guter Wurf und selbst mit der damals üblichen Alfa-Technik noch heute ein attraktives Auto. Auch wenn manch einer den Schwenktüren und dem V8 sicherlich zurecht nachtrauert.
Aber die Maserati-Technik gab’s ja dann später im 8C. Die Markteinführung des Brera wurde im Februar 2005 übrigens für Ende Jahr angekündigt und auch das ist nun schon rund 17 Jahre her! Ein Youngtimer ist das Coupé also noch nicht, aber lange dauert es nicht mehr.
Warum wir darauf kommen? Wir haben gerade eben den Jahrgang 2005 der Automobil Revue live-gestellt und da gibt’s auch noch andere Klassiker der Zukunft zu bewundern …


























