Die Relativität der Vergänglichkeit
Wenn wir mit passionierten Oldtimer-Heftsammlern und Papier-Fans sprechen, dann hören wir immer wieder, dass das Online-Medium halt sehr vergänglich sei, dass man morgen nicht mehr sähe, was man heute liest. Im Gegensatz dazu sei ein gedrucktes Magazin greif- und fassbarer, man könne es ablegen und noch in Jahren lesen.
Natürlich stimmt dies, aber es stimmt auch nicht. Die Langlebigkeit von gedruckten Magazinen ist zumindest zum Teil eine Illusion, denn wer ist schon in der Lage, in vernünftiger Zeit einen alten Artikel wiederzufinden, wenn er sich nicht mehr genau erinnert, in welchem Jahr und welchem Heft der Bericht abgedruckt war.
Im Gegensatz dazu sind alle Zwischengas-Artikel seit der ersten Stunde, und dies ist immerhin inzwischen bald drei Jahre her, jederzeit und in Sekundenschnelle auffindbar, können in ihrer Vollständigkeit (mit zum Teil vielen hundert Bildern, Originaldokumenten, etc.) wieder gelesen und genossen werden. Sie werden zudem immer besser, denn wir ergänzen und korrigieren frühere Artikel fortwährend. Und sie gewinnen durch immer stärkere Verlinkung und Querverweise. Dies kann Papier nicht, ein gedruckter Fehler bleibt erhalten, bis das letzte Heft entsorgt oder vermodert ist.
Aber, wie schon früher gesagt, auch wir lieben Oldtimer-Magazine und blättern gerne in Büchern, aber zum Suchen und für umfangreiche Bild- und Tonarchive gibt es keine Alternative zu Zwischengas. Und mit dem von uns eingeführten «persönlichen Archiv» kann zudem jeder Leser seine Lieblingsartikel markieren und er wird in nicht allzu weit entfernter Zukunft jeweils darüber orientiert, wenn der Bericht verbessert oder verändert wurde.




























