Die Super-Minis
Der Mini hatte einen Radstand von 203 cm und eine Gesamtlänge von 305 cm. Aber es ging noch kürzer. Im Jahr 1972 stand auf dem Genfer Autosalon eine Kreation von British Leyland bescheiden in einer Sonderschau für Umweltschutz, … “um auch in der Umwelt nicht aufzufallen”.
Die Automobil Revue beschrieb den auf einem gekürzten (!) Mini-Chassis aufbauenden Winzling:
“Für das adrette Styling ist Giovanni Michelotti verantwortlich. Man muss sich vor Augen halten, wie schwierig es ist, einen dermassen gedrungenen Wagen zufriedenstellend einzukleiden, um das Werk des italienischen Designers richtig würdigen zu können. Durch relativ breite Türen gelangt man ins Innere; der Einstieg dürfte allerdings ausgesprochenen Langbeinern ein paar Probleme aufgeben, denn das zwar abgeplattete Lenkrad könnte den Knien in die Quere kommen. Die Sitze verfügen über integrierte Kopfstützen. Ein sachliches, einfaches Armaturenbrett befindet sich vor dem Fahrer. Die Türen weisen geräumige Behälter auf, und hinter den zwei Sitzen finden wir eine Ablagefläche, welche durch die sich öffnende Heckscheibe auch von aussen zugänglich ist.”
Der Leyland Crompton Mini war ein Elektroauto mit zwei je 3,9 PS starken Elektromotoren und 24 Bleibatterien, die ihm eine Reichweite von rund 65 km verschafften. Wegen der Batterien war der Winzling dann auch ein Drittel schwerer als ein normaler und deutlich grösserer Mini.
Im Jahr 1973 folgt dann der von William Towns elegant gezeichnete Minissima mit nur gerade 230 cm Länge. Darüber haben wir bereits früher einmal berichtet , aber nun noch ein paar interessante Fotos zusammen mit dem Designer dazu gefunden.
Natürlich finden sich beide Superminis auch im Zwischengas-Fotoarchiv.


























