Nomaden auf Safari – Geschichten vom erfolglosen Sportkombi
Der von 1955 bis 1957 gebaute Chevrolet Nomad gilt als ebenso luxuriös-exklusiver Freizeitkombi wie grandios-fehlkalkulierter Misserfolg. Das erste Jahr war mit 8386 verkauften Einheiten noch das ergiebigste. Danach liessen sich nur noch 7886 und schliesslich 6534 der schnittigen Station Wagons mit dem geriffelten Dach absetzen.
Doch es geht noch exklusiver und noch erfolgloser! Den auch die in der GM-Hierarchie eine Stufe über Chevrolet stehende Marke Pontiac hatte ihren Ableger des edlen A-Body-Transporters: den Star Chief Custom Safari. Er kombinierte den Nomad-Aufbau mit dem Pontiac-Rumpf des jeweiligen Modelljahres, kostete mehr – und verkaufe sich noch schlechter.
Nach einem miesen Start mit gerade einmal 3760 gebauten 1955er Custom Safari stieg das Interesse am Pontiac-Edellaster 1956 zunächst auf 4042, nur um im nächsten Jahr auf vernachlässigbare 1294 Exemplare abzuschmieren. Damit ist der 1957er Pontiac Star Chief Custom Safari seltener als ein Mercedes-Benz 300 SL.
Wer sich mehr aus wirklicher Exklusivität als aus einem unpraktischen Türkonzept macht, sollte innerhalb der nächsten fünf Tage einmal bringatrailer.com besuchen. Dort wird gerade einer der superseltenen Heckflossenfrachter versteigert.

































