Es war einmal … das Scheckheft
Es hiess “Kundendienst-Scheckheft” oder auch “Serviceheft”, aber gemeint war eine komplette Liste der vorgenommenen Unterhaltsleistungen und meist auch die Vorgabe für diese. Wichtig wurde dieses Scheckheft meist beim Verkauf/Kauf, denn so konnte man nachschauen, was der/die Vorbesitzer gemacht hatten und ob der Wagen gemäss Werksvorschriften gewartet worden war. Zudem sah man auch die jeweiligen Kilometerstände anlässlich dieser Serviceleistungen. Eigentlich konnte man ziemlich viel aus einem gut geführten Scheckheft herauslesen.
Natürlich werden auch heute noch Wartungsdienste durchgeführt, aber das Ergebnis landet nicht mehr im Scheckheft, sondern meist in irgend einem Computersystem. Das gedruckte Serviceheft verschwindet oder macht einer Anleitung Platz, was grob zu geschehen habe. Erschwert wird die Situation auch dadurch, dass die Serviceintervalle variabel und von der Fahrweise und den Fahrleistungen abhängig wurden.
Wer also heute ein jüngeres gebrauchtes Fahrzeug kauft, kann nur hoffen, dass die “Protokolle” der Wartungsdienstleistungen ausgedruckt wurden und dem Auto beiliegen. Andernfalls kann er sich beim Wartungsbetrieb melden und schauen, ob die Unterlagen nachträglich ausgedruckt werden können. Aber so kompakt, einfach und übersichtlich wie damals wird es nie mehr sein …




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