Wenn ein Traditionsunternehmen verschwindet
Erinnern Sie sich an Glas oder NSU, an Panhard oder Innoncenti? Genau, alles Autofirmen die irgendwann übernommen wurden und verschwanden. Dasselbe passiert natürlich nicht nur in der Autoindustrie, sondern, wie wir am letzten Wochenende wieder hautnah miterleben konnten, auch in der Bankenbranche.
Und warum ist das für den Oldtimer- oder Motorsport-Enthusiasten relevant? Nun, die Bank Credit Suisse trat durchaus im Kontext von alten und schnellen Autos in Erscheinung, zum Beispiel als Sponsor des Monaco Grand Prix Historique oder beim Goodwood Revival. Auch an die Werbeaufschriften auf den F1-Boliden von Sauber kann man sich erinnern.
Nicht alles, was die Credit Suisse im Umfeld von alten Autos gemacht hat, war gut, aber einigen Veranstaltungen ermöglichte die Bank ein Überleben oder spannende Startfelder. Es floss einiges an Geld und dieses Geld wird nun vermutlich am einen oder anderen Ort fehlen.
Hoffen wir, dass jemand anders in die Fussstapfen der Credit Suisse tritt und dass es keine unerwarteten Folgeeffekte der Firmenübernahme gerade im Oldtimerumfeld geben wird.

























