Zwischengas wünscht alles Gute zum neuen Jahr!
Wir wünschen allen zwischengas-Freunden und -Mitgliedern ein GUTES NEUES JAHR!
Eine grössere, respektive höher auflösende Version der “Neujahrskarte” kann hier heruntergeladen werden.
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Das Jahresende lädt dazu ein, gute Vorsätze für das neue Jahr zu fassen, Pläne zu schmieden. Wir bei zwischengas.com haben viele Ideen, die wir noch umsetzen wollen und der gute Vorsatz dazu ist, die Sachen umzusetzen, die für unsere Leser und Mitglieder am wichtigsten sind.
Auf unserer Vorhabenliste stehen unter anderem:
Die Liste ist noch viel länger, umso mehr interessiert uns, was unseren Lesern auf dem Herzen liegt.
Und neben funktionalen Erweiterungen wollen wir auch weitere Archive digitalisieren, wertvolle Dokumente bereitstellen und Inhalte noch besser verknüpfen.
Was also sollen wir uns vornehmen für 2011? Am besten alles, nicht wahr?
Das schöne an grossangelegten Oldtimer-Treffen (wie zum Beispiel dem Oldtimer Sunday Morning Treffen in Zug/Schweiz) ist, dass zwischen den vielen oft gesehen Klassikern auch echte Raritäten zu finden sind.
Ein Beutler Porsche übertrifft den viel gepriesenen Mercedes-Benz 300 SL an Seltenheit und selbst ein Ferrari 250 GTO wurde öfters produziert als die Raritäten, die von den Gebrüdern Beutler Ende der 50-er-Jahre hergestellt wurden.
Unter dem Titel “Ein vierplätziger Porsche” zeigte die AR am 27. August 1959 den auf einem gegenüber dem 356 um 25 cm verlängerten Chassis aufgebauten Beutler, der mit 450 cm Gesamtlänge vier Personen Platz bot und auch über einen vergrösserten Kofferaum verfügte. Die Karosserievariante wurde mit Einwilligung von Porsche - nach eingehender Erprobung des Prototyps - gebaut.
Die Gebrüder Beutler (aus Thun) bauten auch andere Spezialkarosserien und nutzten dabei Lancia-, Maico-, Bristol- und insbesondere Volkswagen-Chassis als Basis. Die Entwürfe gefielen durch Eleganz und gute Platzausnutzung und Praktikabilität.
So wurden die Beutler-Coupés in einem Artikel in der AR am 20. März 1957 anlässlich des Salon-Genf-Rundganges lobend erwähnt:
“In der Bekleidung des VW-Fahrgestells, das dieses Jahr mit dem Motor und den Bremsen des Porsche 1600 ausgerüstet wird, hat Beutler einen neuen Höhepunkt erreicht. Den Eindruck der Länge erzielt die diesjährige Ausführung durch das einfachste Mittel, nämlich die Vergrösserung des vorderen und des hinteren Ueberhangs und die möglichst flache Gestaltung beider Partien. Auch an diesen Karosserien, die durch zahlreiche Einzelverbesserungen an Reinheit der Form noch gewonnen haben, stellt man sehr knapp dimensionierte Scheibenpfosten und eine bedeutende Fensterfläche fest.”
Die Zusammenarbeit mit Porsche mündete auch in eine spezielle 356-Version, die im nachfolgenden Inserat von 1960 beworben wird.
Immer wieder interessant anzuschauen sind Bilder von Strassen und Verkehrswegen aus der Vergangenheit. So viel hat sich verändert und doch erkennt man wohl manche Strasse auch nach 50 Jahren wieder.
Die Tiefenaustrasse in Bern wird wohl jedem Einheimischen auch nach 50 Jahre wieder bekannt vorkommen, auch wenn die Autos und Verkehrsschilder, aber mehr noch die Reklamen sich stark verändert haben. Der VW Käfer ist in dieser Zeitperiode fast auf jedem Bild einer Strasse präsent.
Innovativ war vor 50 Jahren diese Hochstrasse in Tokio, aufgenommen 1959. Die Strasse führt sozusagen über Hausdächer.
Nicht erstaunlich ist es, das hier (in Tokio) keine Käfer sichtbar sind, dafür viele Fahrzeuge mit Ponton-Karosserien.
Wir würden uns freuen, von unseren zwischengas-Lesern eindrückliche Strassenaufnahmen aus der Vergangenheit zu erhalten, die wir dann gerne auch publizieren.
In der Motor-Rundschau 10 von 1961 fordern Ärzte klipp und klar zusätzlich wieder Handgas! Die Begründung dafür wurde auch gleich geben:
“Um viele unbestimmte Beschwerden, wie allgemeine Mattigkeit, schnelle Ermüdbarkeit, Kopfschmerz, Schwindel, druckempfindliche Verspannungen des Nackens und Schultergürtels bis hinunter zur Gesässmuskulatur geht es. Viele Patienten geben spontan an, dass solche und ähnliche Beschwerden besonders bei längeren Autofahrten in unangenehmem Ausmass auftreten. Dies wird darauf zurückgeführt, dass der Autofahrer in seinem Bewegungsspiel behindert ist, besonders weil er sein rechtes Bein ständig am Gaspedal fixieren muss.”
Als Lösung wird empfohlen, einen Handgashebel einzubauen und damit dem rechten Fuss mehr Bewegungsfreiheit zu geben.
Viele Autos der Baujahre bis in die 60-er-Jahre hatten Handgashebel serienmässig, wie der abgebildete Alfa-Romeo 1900 Super von 1954.
Später verschwand dann das Handgas und nur noch Exoten wie der Haflinger boten diese Besonderheit an. Die Notwendigkeit wurde auch durch das Aufkommen des Tempomaten und ähnlicher Einrichtung geringer.
Es stellt sich allerdings noch die Frage, wie schnell denn der dank Handgas befreite Fuss bei einer Notsituation den Weg zum Bremspedal fand ....
Das Autofahren war früher in vielen Bereichen wesentlich anspruchsvoller als heute. Dinge die bei modernen Fahrzeugen selbstverständlich und automatisch sind, mussten früher durch den Fahrzeugführer gesteuert und kontrolliert werden. So warnt zum Beispiel ein Bericht in der Motorrundschau 23 von 1961 vor dem Fahren mit “unterkühltem Motor”:
“Nichts ist für einen Motor so schädlich, wie Fahrten im unterkühlten Zustand. Kühlwassertemperaturen unter -70 Grad Celsius schaden dem Schmieröl einmal dadurch, dass es nicht die zur Zirkulation im Motor notwendige Dünnflüssigkeit erreicht. Noch schlimmer sind die Folgen durch chemischen Verschleiss. Bei unterkühltem Motor wird durch Kondensation von Kraftstoff der Schmierfilm an den Zylinderwänden abgewaschen, so dass die Gefahr kurzzeitiger Trockenreibung von Metall zu Metall auftritt. Vor allem aber bilden sich säurehaltigeVerbrennungsrückstände, die Zylinderlaufbahnen, Kolben, Kolbenringe und Lager angreifen. Ein einziger Kaltstart kommt einem Verschleiss gleich, wie er in etwa 10 Betriebsstunden bei Vollgas auftritt.”
Das waren deutliche Worte. Schon damals hatten zwar viele “moderne” Fahrzeuge bereits einen Thermostat, der die schnelle Erwärmung ab Kaltstart unterstützte, das Problem, die Betriebstemperatur auch bei tiefen Aussentemperaturen auf der erwünschten Höhe zu halten, blieb aber ungelöst. Deshalb boten Auto- und Zubehörhersteller verschiedene Lösungen an.
Es gab “halboffizielle Schürzen”, wie sie hier an einem Citroën 2CV gezeigt ist:
Und es gab sogenannte “Kühlerjalousien”, die (teilweise) via Bowdenzug vom Wageninneren verstellt werden konnten, oder gar automatisch die Kühlluftzufuhr regelten.
Diese Lösungen hatten aber teilweise den Nachteil, dass auch das Gegenteil erreicht werden konnten, wenn sie nicht sorgfältig überwacht und bedient wurden - der Motor konnte überhitzen. Wenn man noch bedenkt, dass viele Fahrzeuge damals kein Kühlmittel-Thermometer hatten, dann kann man sich vorstellen, dass Fehlbedienungen nicht auszuschliessen waren.
Bei der Entwicklung der zwischengas-Plattform wurde darauf geachtet, dass sie sich auch gut im Browser des iPad benutzen lässt. So passt zum Beispiel die gewählte Bildschirm-Breite perfekt in den quergestellten iPad. Alle Funktionalitäten sind verfügbar. Die Abwesenheit einer jederzeit verfügbaren Tastatur bringt allerdings einige geringe Einschränkungen, so muss z.B. für das Vorwärtsblättern in Galerien zweimal auf die rechte Seite des Bildes getippt werden, das erste Mal wird die Fläche aktiviert, das zweite Mal wird dann weitergeblättert. Auf dem Computer geht das bekanntermassen auch via die Pfeiltasten der Tastatur oder durch Einmalklick in das Bild mit der Maus.
Auch auf dem iPhone kann die Anwendung gut benutzt werden, der kleine Bildschirm ist allerdings nicht optimal zum Lesen der Archiv-Artikel und anderer hochauflösender Inhalte.
Eine praktische Sache ist es, zwischengas auf den "Home-Bildschirm" des iPads oder des iPhones zu legen. Das geht ganz einfach in vier Schritten, wie nachfolgend bildlich dargestellt.
Zuerst drückt man, wenn man auf zwischengas.com ist, auf das Pfeilsymbol im Rechteck (im iPhone unten, auf dem iPad oben), dann wählt man "Zum Home-Bildschirm", kann man dann noch eine Bezeichnung vergeben und hat den schönen zwischengas-Knopf mit "hinzufügen" bereits platziert.
Aus heutiger Sicht können wir uns kaum mehr vorstellen, dass Sitze nicht verstellbar, Blinkerhebel nicht automatisch zurückgestellt werden oder dass Autos mit 6-Volt-Anlagen betrieben werden. In den frühen 60er-Jahren war das aber zumindest teilweise noch anders.
Die Zeitschrift Motor-Rundschau fragte ihre Leser immer wieder nach ihren Präferenzen, so auch im Januar 1962, ob sie denn für eine Blinkerbetätigung mit selbständiger Rückstellung seien: 77% votierten für die selbsttätige Rückstellung, 23% dagegen. Interessant sind die Argumente der Gegner: Bei Lenkkorrekturen geht der Blinker aus, im Stadtverkehr arbeitet die automatische Rückstellung nicht wie erwünscht, bei manueller Betätigung hat man eine bessere Kontrolle über die Betätigung, unnötige Kosten und Störungsquelle, doppelte Vorsicht und Aufmerksamkeit nötig, usw. waren die Gründe der Gegner.
Interessant sind aber auch die folgenden Umfragen und Ergebnisse aus den Jahren 1960-1962:
Im März 1962 sprachen sich 90.4% der MR-Leser für vordere Ausstellfenster aus, da sie zugarme Entlüftung brachten, die Frischluftzufuhr auch bei Regenwetter steigerten, schnelles Öffnen ermöglichten und einfach praktisch waren. Die Gründe für die Gegner waren die Begünstigung von Diebstahl, Pfeifgeräusche, Sichtnachteile und die Bevorzugung anderer Belüftungsmöglichkeiten.
Spannend war auch das Ergebnis der Umfrage vom April 1962, als nur 64% eine 12-Volt-Anlage der 6-Volt-Anlage vorzogen. Die Gründe für die 6-Volt-Freunde waren unter anderem die breite Verfügbarkeit der 6-Volt-Komponenten in Europa, die günstigeren Kosten, das geringere Gewicht, die schnellere Prüfbarkeit, die längere Haltbarkeit der Glühbirnen und die stets gesicherte Ersatzteilbeschaffung.
Fast schon lustig erscheint die Umfrage im Juni 1962, als sich 81% für einen hell gestrichenen Motorraum aussprachen, während die 19% Gegner vor allem den erhöhten Reinigungsaufwand und teurere Lackierungsaufwendungen nannten.
Ja, aus heutiger Sicht mögen manche dieser Umfragen seltsam erscheinen, es zeigt sich aber dass sich die Autofahrer von früher wesentlich stärker mit der Technik und Bauweise ihrer Autos beschäftigten, als dies der moderne Fahrzeugbesitzer zu tun pflegt.
Für zwischengas war Weihnachten ja schon fast am 22. Dezember, als wir öffentlich live gegangen sind.
Allen Lesern und Mitgliedern wünschen wir ein schönes Weihnachtsfest, ruhige und besinnliche Festtage und viel Musse, in den vielen Informationen auf zwischengas.com die Trouvaillen zu finden, die man schon lange gesucht hat.
Vor genau 50 Jahren erschien diese Corvette Werbung, die am 22. Dezember 1960 auf das 1961-er-Modell aufmerksam machte.
“Das einzige amerikanische Sportcabriolet”, war der Leitsatz.
Und die Werbetexter schöpften aus dem vollen: “Fahren im Corvette! Sie fahren wie im Traum, und die Strasse ist wie verzaubert: Sie gleitet unter Ihnen weg, unerhört schnell, aber so glatt und ruhig. Die Kurven scheinen breiter, ideal überhöht, so selbstverständlich halten die Räder den Boden fest. Jede Steigung weckt das Hochgefühl schwungvoll gewonnener Höhe. Sie lenken ein begeisternd elegantes Fahrzeug, nützen seine enorme Anzugskraft, geniessen im geräumigen Cockpit den vollen herrschaftlichen Komfort eines Luxuswagens. Wohin Sie immer fahren, ob Sie Sportdress oder Abendanzug tragen, der neue Corvette wahrt den Rang.
Mit SFr. 30’500.- war die Corvette - in dieser schweizerischen Werbung wurde übrigens von dem Corvette gesprochen - nicht günstig, der Gegenwert entsprach immerhin rund 4 Volkswagen Käfer.
Interessant ist aber sicher auch folgende Aussage:
“Karosserie aus verstärktem Plastik, doppelt so stark wie Stahl bei halbem Gewicht.”
Und eine interessante Frage ist, ob der Beifahrer auf dem Bild einfach ins alte Jahr zurückblickt oder sich freut, dass er nicht auf den Bus warten muss ...
Zwischengas publiziert in diesem Blog täglich einen Beitrag seit 2010
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