Es war einmal … der mechanisch von innen verstellbare Aussenspiegel
Es gibt Dinge, die fielen einem gar nicht auf, als sie verschwanden. Dabei waren sie gleichzeitig simpel und funktionell. Als Beispiel sei hier der von innen verstellbare Aussenspiegel ohne Motoren und Elektrik genannt. Dies war eigentlich ein echter Fortschritt damals, als man nicht mehr die Seitenscheibe öffnen musste, um für die Aussenspiegeleinstellung nach draussen zu greifen. Schliesslich war dies unangenehm, zumal wenn es regnete oder sehr kalt war. Bereits in den späten Sechzigerjahren, vermehrt aber im Jahrzehnt danach, ermöglichten es Hebelchen im Interieur, den Aussenspiegel nach Gusto auf maximale Rücksicht zu trimmen.
Selbst eine Mercedes-Benz S-Klasse der Baureihe W126 wies Mitte der Achtzigerjahren noch eine solche manuelle Verstelleinrichtung direkt an der Innenseite der Spiegelbefestigung auf.
Irgendwann kamen dann Elektromotoren ins Spiel, denn diese erlaubten es nicht nur, das Bedienungselement beliebig weit vom Spiegel entfernt unterzubringen, sondern auch automatisch wieder die präferierte Position einzunehmen (Memory). Allerdings bedeutete dies natürlich mehr Gewicht, mehr Verkabelung und zusätzliche Komplexität. Billiger wurden die Spiegel mit der elektrischen Verstellbarkeit auch nicht.
Umso mehr freuen wir uns heute, wenn wir einen Aussenspiegel mit einfacher Hebelmechanik einstellen können und die Haptik dieser Tätigkeit geniessen …


























